Die Händehygiene ist ein essenzieller Bestandteil des Klinikalltags. Die schieren Zahlen in den Diakonie Kliniken Bad Kreuznach sind beeindruckend: Im letzten Jahr wurden rund 11.300 Liter Händedesinfektionsmittel verbraucht. Drei Milliliter sind dafür im Schnitt nötig. Also wurden auf den Stationen mehr als 3,7 Millionen Händedesinfektionen durchgeführt werden, um die Übertragung von Keimen und Infektionen im Krankenhaus zu verhindern. Für diese konsequente Umsetzung wurden die Diakonie Kliniken Bad Kreuznach nun mit dem Gold-Zertifikat der bundesweiten Kampagne „Aktion Saubere Hände“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung steht für höchste Standards in der Händehygiene und somit für mehr Sicherheit der Patientinnen und Patienten. Ziel der „Aktion Saubere Hände“ ist es, die Händehygiene in deutschen Gesundheitseinrichtungen zu fördern und zu verbessern. Mit der Gold-Auszeichnung zählen die Diakonie Kliniken Bad Kreuznach zu den Einrichtungen, die die hohen Qualitätsanforderungen der Initiative in besonderem Maß erfüllen. Regelmäßige Schulungen für Mitarbeitende, Aktionstage und klare Abläufe sorgen dafür, dass die Händedesinfektion im Klinikalltag fest verankert ist. Dabei werden alle Berufsgruppen mit einbezogen, von der Pflege und der Ärzteschaft über den OP-Bereich bis hin zu den Auszubildenden. Eine weitere wichtige Voraussetzung für die Zertifizierung ist die flächendeckende Verfügbarkeit von Händedesinfektionsmitteln. Nachdem in den letzten zwei Jahren bereits zusätzliche Wandspender für Händedesinfektionsmittel installiert wurden, steht heute an jedem Patientenbett ein Desinfektionsspender zur Verfügung, um die Händedesinfektion direkt am Behandlungsort zu ermöglichen. Auch die systematische Erfassung des Verbrauchs von Händedesinfektionsmitteln sowie Beobachtungen der Durchführungen der Händedesinfektion und Visiten durch das Hygienefachpersonal sind Bedingung für diese Auszeichnung. Die Auszeichnung hat auch deshalb eine besondere Bedeutung, weil es das erste gemeinsame Gold-Zertifikat der Standorte Ringstraße und Mühlenstraße seit dem Zusammenschluss Anfang 2025 ist. „Die Anforderungen für den Erhalt des Gold-Zertifikats wurden in den vergangenen Jahren nochmals verschärft. Umso mehr freuen wir uns über diese besondere Anerkennung“, betont der Ärztliche Direktor Dr. Christoph von Buch. „Das Zertifikat ist eine tolle Teamleistung. Es zeigt, dass alle Berufsgruppen in beiden Häusern an einem Strang ziehen und die Patientensicherheit für uns jeden Tag an erster Stelle steht.“
Ob moderne Medizintechnik, gemütliche Ruheliegen oder Spielangebote im Wartebereich: Seit über 30 Jahren unterstützt der Förderverein der Kinderklinik e.V. die Kinder- und Jugendmedizin der Diakonie Kliniken mit Anschaffungen, die den Krankenhausalltag für Kinder und ihre Familien spürbar verbessern. Auch in diesem Jahr hat der Verein wieder zahlreiche Projekte im Gesamtwert von mehr als 28.000 Euro ermöglicht. Ein Teil der Spendengelder floss in die medizinische Ausstattung. So konnten ein mobiles Beatmungsgerät, mehrere Deckenheizstrahler und Instrumententische angeschafft werden. Die neuen Geräte unterstützen die Versorgung von Früh- und Neugeborenen sowie kranken Kindern und ergänzen die medizintechnische Ausstattung der Station. Ebenso wichtig sind Investitionen, die den Aufenthalt für Familien angenehmer machen. Vier Stillstühle ermöglichen Müttern verschiedene bequeme und entlastende Stillpositionen. Die zwei neuen Ruheliegen eignen sich besonders gut für das Kuscheln und Känguruhen, bei dem das Baby direkten Hautkontakt zu den Eltern hat. Größere Kinder und Jugendliche können darauf entspannt liegen oder sitzen, während sie beispielsweise Infusionen erhalten. Außerdem finanzierte der Förderverein 15 neue Begleitbetten für Eltern, die die in die Jahre gekommenen, alten Betten ersetzen. Für die Wartebereiche wurden zudem Wandspielmodule angeschafft, die den kleinen Patientinnen und Patienten die Wartezeit spielerisch verkürzen. „Als Kinderklinik möchten wir unseren Patientinnen und Patienten nicht nur eine bestmögliche medizinische Versorgung bieten, sondern auch eine familiengerechte Umgebung, in der sich alle gut aufgehoben fühlen. Viele dieser Anschaffungen wären ohne die Unterstützung des Kinderfördervereins nicht möglich gewesen“, sagt Pflegedirektorin Jutta Magmer-Melaas. „Unser herzlicher Dank gilt dem Förderverein und allen Menschen, die mit ihren Spenden dazu beitragen, dass wir Kindern und ihren Familien den Krankenhausaufenthalt ein Stück angenehmer machen können.“ Der Förderverein der Kinderklinik e.V. engagiert sich seit vielen Jahren für die jüngsten Patientinnen und Patienten der Diakonie Kliniken. Immer wieder finanziert er Projekte und Medizintechnik, die nicht über die reguläre Krankenhausfinanzierung abgedeckt sind, für Kinder und ihre Familien aber einen großen Unterschied machen. Seine Arbeit finanziert der Verein durch Mitgliedsbeiträge, Privatspenden, Feste und Benefizaktionen. So können regelmäßig Anschaffungen ermöglicht werden, von denen Kinder und ihre Familien unmittelbar profitieren. Das langjährige Engagement des Vereins trägt wesentlich dazu bei, dass in der Kinderklinik der Diakonie eine hochwertige medizinische Versorgung, Geborgenheit und Familiennähe Hand in Hand gehen.
Seit vielen Jahren begleitet die Selbsthilfegruppe krebserkrankter Frauen aus Idar-Oberstein Patientinnen im Brustkrebszentrum Nahe mit einer ganz besonderen Geste: liebevoll genähte Kissen, die Trost spenden und Beschwerden lindern. Jetzt konnten die engagierten Frauen das 1.500. selbst genähte Herzkissen an die Diakonie Kliniken Bad Kreuznach übergeben. Was auf den ersten Blick wie ein schönes Deko-Objekt aussieht, ist für viele Frauen nach einer Brustkrebsoperation eine wertvolle Unterstützung. Durch seine besondere Herzform mit den verlängerten Seiten kann es unter dem Arm getragen werden. Dort lindert es Druck und Schmerzen, entlastet die Operationswunde und unterstützt den Lymphfluss. Auch beim Liegen auf der Seite oder bei plötzlichen Bewegungen sorgt das Kissen für mehr Komfort und Schutz. Neben den Herzkissen näht die Selbsthilfegruppe auch bunte Drainagebeutel. Sie bieten den Drainageflaschen nach der Operation einen sicheren Platz und ermöglichen den Patientinnen, sich freier zu bewegen. Die Beutel verdecken die Drainagen, sodass viele Frauen wieder unbeschwert über die Station gehen oder kleine Spaziergänge unternehmen können – und dabei beide Hände frei haben. Hinter jedem Kissen und jedem Beutel stecken viel Zeit, Engagement und Mitgefühl. Ernie Weber, Christa Maurer, Brigitte Schuch, Rosi Schramm und Karla Schüßler fertigen jedes Stück in liebevoller Handarbeit an. Immer liegen ein persönlicher Genesungswunsch oder eine kleine Aufmerksamkeit dabei. Für viele Patientinnen ist diese Geste ein Zeichen, dass sie mit ihrer Erkrankung nicht allein sind. Sie schenkt Trost, Zuversicht und Betroffenen das gute Gefühl, dass jemand in dieser schwierigen Lebensphase an sie denkt. „Die Übergabe des 1.500. Herzkissens steht stellvertretend für unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit und für eine Hilfe, die weit über den medizinischen Nutzen hinausgeht.“, bedankt sich Stationsleitung Nicole Leuteritz im Namen des Brustkrebszentrums sehr herzlich für die langjährige und verlässliche Unterstützung.
Tanzende Fontänen oder die Conga des neuen Feuers: Das Repertoire des Landespolizeiorchesters bei seinem Benefiz-Gastspiel im Bad Kreuznacher Kurpark war flott, schwungvoll, mitreißend. Ralf-Dieter Kanzler, Vorsitzender des Fördervereins Krankenhaus St. Marienwörth begrüßte die Musiker und ihren Dirigenten Laszlo Szabo, die bei angenehm moderaten Temperaturen am Sonntagvormittag vor großem Auditorium spielten. Und zur Einstimmung bei der Sommermatinée gab es mit dem Imperator-Marsch ein Stück von einem Komponisten aus dem Kuseler Wandermusikantenland, wie Moderator Joachim Lösch verriet. Marsch-Komponist Georg Drumm war Teil dieser Westpfälzer Musikkultur und komponierte ihn für die Donaumonarchie. Das seit 1953 bestehende Orchester spielt jedoch nicht nur Militärisch-Schmissiges, die Musiker begeistern als musikalische Botschafter der „Freunde und Helfer“ auf ihren Gastspielen stets mit einem breiten Querschnitt an Rhythmen und Melodien. Einen perfekten Anschluss bildete der Konzertwalzer „Tanzende Fontänen“ – Moderator Lösch hatte nicht zu viel versprochen, als er „viel Musik, viel gute Laune und ein ganz buntes Programm“ ankündigte. Das sinfonische Orchester verfügt über beeindruckende Qualitäten und Könner, von denen einige herausragende Solisten sind, etwa Anna Matzen, die den Solopart in Artie Shaws Concerto für Clarinet souverän und mitreißend interpretierte. Musik, die man entspannt im Sitzen genießen kann, die aber auch den Tänzer in jedem wecken, präsentierte das Orchester mit den „feurigen Congas“ von Arturo Márquez. Auf lateinamerikanische Folklore und Rhythmen folgten Jazz von Chuck Mangione, ein bunt gespicktes 50er-Jahre-Medley mit Schlager und Rock’n’Roll und anschließend Melodien der Popband Queen, alles vorgetragen in perfekter Abstimmung, mit weiteren solistischen Glanzlichtern, nuancenreichem Klang und präziser Dynamik. Das Landespolizeiorchester verabschiedete sich mit zwei Zugaben und dem Versprechen auf ein Wiedersehen und Wiederhören im nächsten Jahr.
Mehr Expertise für Menschen mit Rheuma: Tomas Cicinskas, Leitender Oberarzt der Abteilung für Orthopädie und Rheumaorthopädie der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach, hat die Zusatzbezeichnung „Orthopädische Rheumatologie“ erhalten. Mit der zusätzlichen Qualifikation baut die Klinik ihre Kompetenz in der operativen Behandlung rheumatischer Erkrankungen weiter aus. Das Spezialzentrum für Operative Rheumatologie gehört zu den wenigen zertifizierten Einrichtungen in Deutschland und ist das einzige seiner Art in Rheinland-Pfalz. Der 40-jährige Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie für Spezielle Orthopädische Chirurgie arbeitet seit August 2016 in Bad Kreuznach. Sein medizinischer Schwerpunkt liegt auf dem endoprothetischen Gelenkersatz von Hüft- und Kniegelenken sowie der Schulter-, Hand- und Fußchirurgie. Gemeinsam mit Chefärztin Dr. Martina Dafferner-Franzmann, die ebenfalls die Zusatzbezeichnung „Orthopädische Rheumatologie“ trägt, behandelt er Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Beide sind zudem Senior-Hauptoperateure des zertifizierten Endoprothesenzentrums der Maximalversorgung und verfügen über eine hohe Expertise beim Gelenkersatz. Rheuma zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Nach Angaben der Deutschen Rheuma-Liga ist etwa jede fünfte Person in Rheinland-Pfalz betroffen. Hinter dem Begriff verbergen sich mehr als 100 verschiedene Erkrankungen, die Gelenke, Muskeln und Sehnen angreifen können. Schreitet die Erkrankung fort, lassen sich Schmerzen und Funktionseinschränkungen nicht immer konservativ behandeln. Dann ist häufig ein operativer Eingriff erforderlich – und genau hier kommt die spezialisierte Rheumaorthopädie zum Einsatz. „Unser Ziel ist es, geschädigte Gelenke so lange wie möglich zu erhalten. Wenn nötig, setzen wir auf vorbeugende oder gelenkerhaltende Operationen. Bei schweren Verläufen sind Eingriffe jedoch oft die letzte Möglichkeit, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu erhalten“, sagt Dafferner-Franzmann. Die Rheumaorthopädie gehört seit rund 40 Jahren zu den medizinischen Schwerpunkten der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach. 2022 wurde sie durch die Deutsche Gesellschaft für Orthopädische Rheumatologie (DGORh) als Spezialzentrum für Operative Rheumatologie zertifiziert. Gemeinsam mit der Klinik für Rheumakranke und der Karl-Aschoff-Klinik bildet die Fachabteilung das Referenzzentrum für die Versorgung rheumakranker Menschen in Rheinland-Pfalz. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das kurze Wege, eine enge Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen und eine Behandlung nach höchsten Qualitätsstandards.
Mit einer stattlichen Spende von 2.000 Euro für das Brustkrebszentrum Nahe überraschte Nicole Kumpa vom Fürfelder Karnevalverein „Knall und Fall“ Pflegedirektorin Jutta Magmer-Melaas, Dr. Gabor Heim, Leiter des Brustkrebszentrums, und Stationsleitung Nicole Leuteritz. Der Fürfelder Traditionsverein, gegründet 1902, bringt zur Freude vieler Menschen seit 125 Jahren Fastnachtsspaß auf die Bühne und seit 14 Jahren den großen sportlich-humorvollen Wettbewerb für Männertanzgruppen. Dass die Wahl der Spender auf das Brustkrebszentrum der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach in der Mühlenstraße fiel, ist kein Zufall. Denn 2025 beklagten die Vereinsmitglieder den Verlust eines lieben Menschen, der durch Brustkrebs unerwartet aus dem Leben gerissen wurde. Mit dem Spendenbetrag soll die Ausstattung der Patientenzimmer auf der gynäkologischen Station aufgewertet werden. Hier gibt es bereits seit Längerem einen gemütlichen Raum, der unter Wahrung der Privatsphäre für Gespräche mit Besuchern, Therapeuten oder auch für die Anpassung von Prothesen zur Verfügung steht. Die kleine Wohlfühloase hat unter anderem einen Massagesessel, in den man sich zurücklehnen und einen Sternenhimmel betrachten kann. Daraus entwickelte das Team von Nicole Leuteritz, zu dem auch drei Breast Care Nurses gehören, die Idee, von der Spende der Knall-und-Fall-Fastnachter Deckenbilder für die Patientenzimmer anfertigen zu lassen. „Damit wollen wir die Patienten mental stärken und auch mal auf andere Gedanken bringen, bevor sie ihre Behandlung beginnen“, erklärt Leuteritz. Brustkrebs ist mit rund 70.000 Neuerkrankungen jährlich die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Aber auch Männer sind mit einem Prozent der Erkrankungsfälle betroffen. „Die Behandlung hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr verbessert, wir haben vielfältige Optionen. Auch bei fortgeschrittenen Stadien gibt es in den allermeisten Fällen noch gute Möglichkeiten für eine erfolgreiche Therapie“, unterstreicht Dr. Gabor Heim. Wer Veränderungen feststellt, sollte sich auf jeden Fall nicht scheuen, dies beim Arzt abklären zu lassen. Die erste Anlaufstation dafür ist die Brustsprechstunde, die auch für die Einholung einer Zweitmeinung bereitsteht. Zum interdisziplinär aufgestellten Brustzentrum Nahe gehören neben der operativen Station die Radiologie, Strahlentherapie, Onkologie, Nuklearmedizin, Palliativstation, Hospiz und Humengenetik. „Wenn Brustkrebs familiär gehäuft auftritt, ist eine genetische Beratung und eventuell eine Untersuchung angezeigt, da die Erkrankungswahrscheinlichkeit höher ist und die Frauen deutlich früher erkranken. Wenn genetische Veränderungen vorliegen, kann auch die männliche Linie betroffen sein, so dass sowohl Brustkrebs als auch Prostatakarzinome gehäuft auftreten können“, erklärt Heim.
Für 16 angehende Medizinerinnen und Mediziner beginnt in diesen Tagen der letzte große Abschnitt ihres Studiums. In den Diakonie Kliniken Bad Kreuznach starten sie in ihr Praktisches Jahr, kurz PJ. Dieser letzte Ausbildungsabschnitt vor dem dritten Staatsexamen markiert den Übergang von der universitären Theorie zur praktischen Patientenversorgung. „Wir freuen uns sehr, dass sich der medizinische Nachwuchs für unser Haus entschieden hat“, betont Prof. Dr. Frank Hartmann, Studienleiter und Chefarzt für Unfallchirurgie. „Im Praktischen Jahr geht es darum, theoretisches Wissen in medizinisches Handeln zu übersetzen. Unser Ziel ist es, die Studierenden von Anfang an in unsere Teams zu integrieren und sie durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen bestmöglich auf ihren Berufsstart vorzubereiten.“ Die Medizinstudierenden absolvieren jeweils viermonatige Ausbildungsabschnitte, sogenannte Tertiale, in der Inneren Medizin, der Chirurgie sowie in einem frei gewählten Fachgebiet. Das Ausbildungsspektrum in Bad Kreuznach ist dabei besonders vielfältig. Es reicht von Anästhesie und Akutpsychosomatik über Pädiatrie, Gynäkologie und Geburtshilfe bis hin zu Orthopädie, Radiologie sowie hochspezialisierten und zertifizierten Zentren. Gleichzeitig eröffnet das breite Angebot vielfältige Perspektiven für die spätere fachärztliche Weiterbildung. Durch den Zusammenschluss der beiden Krankenhäuser in Bad Kreuznach erwartet den aktuellen PJ-Jahrgang eine spannende Neuerung: Im Rahmen eines fest strukturierten Rotationssystems lernen die Studierenden beide Klinikstandorte kennen. Innerhalb ihrer Tertiale wechseln sie gezielt zwischen verschiedenen Abteilungen und medizinischen Schwerpunkten. „Diese Rotation bietet unseren Studierenden einen großen Vorteil“, erklärt Hartmann. „Sie gewinnen Einblicke über einzelne Fachdisziplinen hinaus, lernen interdisziplinäre Schnittstellen kennen und verstehen medizinische Abläufe in ihrer ganzen Breite. Das bereitet sie optimal auf ihr Staatsexamen und ihre spätere Facharztausbildung vor.“ Neben dem neuen Rotationssystem legen die Diakonie Kliniken großen Wert auf eine enge fachliche Begleitung. Chefärztinnen und Chefärzte, Oberärztinnen und Oberärzte sowie Assistenzärztinnen und Assistenzärzte unterstützen die Studierenden im Klinikalltag. Zur Ausbildung gehören neben der praktischen Arbeit auf Station, in den Ambulanzen und im OP auch regelmäßiger PJ-Unterricht, praxisnahe Seminare, Fallbesprechungen und Hands-on-Kurse. Seit 2008 sind die Diakonie Kliniken akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und begleiten Medizinstudierende in ihrer praktischen Ausbildungsphase. Die Förderung des ärztlichen Nachwuchses ist für das Haus ein wichtiger Baustein, um langfristig Fachkräfte zu gewinnen und die medizinische Versorgung in der Region zu sichern. Wie erfolgreich dieser Weg ist, zeigt auch der aktuelle PJ-Jahrgang. 18 Studierende legen derzeit ihr drittes Staatsexamen in Bad Kreuznach ab. Sieben von ihnen haben bereits einen Arbeitsvertrag unterschrieben. Sie werden den Diakonie Kliniken sowie der Region als Assistenzärztinnen und Assistenzärzte erhalten bleiben. Weitere Informationen zum Praktischen Jahr sowie zu Famulaturen und Hospitationen finden Interessierte auf der Website der Diakonie Kliniken.
Hunderte von Kartons sind gepackt. Jeder Handgriff ein kleiner Abschied, jede beschriftete Schachtel eine Erinnerung. Für die Mitarbeitenden der Plastischen Chirurgie der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach ist der Wechsel von der Ringstraße 64 in die Mühlenstraße 39 mehr, als Medizintechnik, Material und Möbel umzuziehen. Hier wurde vor 31 Jahren die erste Hauptfachabteilung für Plastische Chirurgie in Rheinland-Pfalz gegründet. Jetzt beginnt für die etablierte Abteilung ein neues Kapitel: Mit dem Umzug in die renovierten und modern ausgestatteten Räumlichkeiten schafft sie optimale Rahmenbedingungen für ihre Arbeit – und bleibt dabei ganz sie selbst. „Für unsere Patientinnen und Patienten ändert sich nur die Adresse“, sagt Chefarzt Prof. Dr. Jens Rothenberger. „Alles andere bleibt. Unser Team, unsere Leistungen, unser Anspruch an Qualität und vor allem an eine den Menschen zugewandte Medizin.“ Die neuen Praxisräume im dritten Obergeschoss bieten mehr Platz, kurze Wege und eine noch angenehmere Atmosphäre für Beratung, Behandlung und Nachsorge. Auch die Station befindet sich in unmittelbarer Nähe. Gerade in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie, in der es oft um sehr persönliche Themen geht, spielt das Umfeld eine wichtige Rolle. Das breit gefächerte Leistungsspektrum bleibt unverändert und umfasst die vier Säulen der Plastischen Chirurgie: die Rekonstruktive Chirurgie, die Ästhetische Chirurgie, die Verbrennungschirurgie und die Handchirurgie. Auch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des Klinikverbundes und der regionalen Netzwerke wird fortgeführt. Dazu gehört auch die Kooperation mit Interplast, dem Verein für plastisch-chirurgische Hilfe in Entwicklungsländern. Jedes Jahr werden Kinder aus aller Welt mit schweren Verletzungen, Tumoren oder Entstellungen in Bad Kreuznach operiert. „Der Umzug ist mehr als ein Ortswechsel”, betont Manuel Seidel, Geschäftsführer der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach. „Er markiert einen Meilenstein – für die Fachabteilung, für die Klinik, für das neue Medizinkonzept und für das Zusammenwachsen zweier Standorte zu einem starken Ganzen.“ Wenn am 4. Mai in der Mühlenstraße der Praxis- und OP-Betrieb aufgenommen wird, ist das gesamte 29-köpfige Team aus Medizin und Pflege geschlossen in die Mühlenstraße umgezogen. „Es war für uns von Anfang an klar. Den Schritt gehen wir gemeinsam. Denn das, was unsere Abteilung in den vergangenen Jahren so stark gemacht hat, sind nicht die Räume. Es sind die Menschen darin“, sagt Pflegerische Leitung Ralf Schneider. Einige in seinem Team sind seit 25 oder sogar seit 40 Jahren dabei. Jahrzehnte, in denen Kolleginnen zu Freunden wurden, Routine zu Ritualen und ein Standort zur beruflichen Heimat. Dass dieser Umzug nun Freude und Trauer zugleich auslöst, ist mehr als verständlich und auch menschlich. Und doch ist es der Zusammenhalt, der trägt. „Wir nehmen nicht nur unsere Instrumente, Akten, Verbandsmaterial und Stühle mit. Wir nehmen unseren ganzen Erfahrungsschatz und unseren Teamgeist mit”, sagt Chefarzt Prof. Dr. Jens Rothenberger. „In der Mühlenstraße erwarten uns hervorragende strukturelle Bedingungen. Gleichzeitig freuen wir uns auf die neuen Kolleginnen und Kollegen und darauf, was wir gemeinsam aufbauen werden. Ich bin überzeugt, dass wir die Abteilung hier auf einem sehr guten Fundament weiterentwickeln und unseren Patientinnen und Patienten eine noch bessere Versorgung bieten können.”
In Deutschland erleiden jedes Jahr rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall oder eine vorübergehende Durchblutungsstörung des Gehirns (Quelle: schlaganfall-hilfe.de). Für sie zählt vor allem eines: Zeit. Je schneller die Behandlung in spezialisierten Schlaganfallstationen, sogenannten Stroke Units, beginnt, desto größer sind die Chancen, bleibende neurologische Schäden wie Lähmungen, Schluck- oder Sprachstörungen zu vermeiden. Ab Mai wird die Versorgung von Schlaganfallpatientinnen und -patienten in Bad Kreuznach neu organisiert. Die Diakonie Kliniken Bad Kreuznach bündeln ihre beiden Schlaganfallstationen in der Mühlenstraße. Mit diesem Schritt führt die Klinik medizinische Expertise, modernste Technik und spezialisierte Teams an einem Ort zusammen. Auch für die Rettungsdienste und niedergelassenen Praxen bringt die Zentralisierung Vorteile. Ein klar definierter Anlaufpunkt erleichtert die Einweisung und sorgt für mehr Orientierung im Notfall. „Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute“, betont Klinikgeschäftsführer Manuel Seidel. „Die Stroke Unit in der der Mühlenstraße ist seit 2021 zertifiziert. Durch die Bündelung schaffen wir optimale Bedingungen für eine hochspezialisierte Versorgung und damit auch für bessere langfristige Prognosen für unsere Patientinnen und Patienten. Auch die schnelle Verlegung in ein neurochirurgisches Zentrum ist durch den Hubschrauberlandeplatz jederzeit möglich, beispielsweise wenn die medikamentöse Schlaganfallbehandlung nicht ausreicht und ein operativer Eingriff nötig wird.“ Die Stroke Unit in der Mühlenstraße ist ein besonders ausgestatteter, eigener Bereich innerhalb der Fachabteilung für Innere Medizin und verfügt über spezielle Behandlungsplätze. Hier arbeitet ein multiprofessionelles Team aus Medizin, Pflege und Therapie. Experten aus den Bereichen Innere Medizin, Kardiologie, Neurologie, Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie sorgen dafür, dass Schlaganfallpatienten umgehend die richtige Diagnostik und Therapie erhalten. Auch der frühzeitige Therapiestart beginnt direkt auf der Station im ersten Obergeschoss. Um den steigenden Patientenzahlen gerecht zu werden, wurde das Team in den letzten Monaten gezielt verstärkt. Alle Mitarbeitenden auf der Schlaganfallstation sind speziell geschult und bilden sich regelmäßig weiter. „Neben unserem hochqualifizierten ärztlichen Personal, haben wir eine sehr hohe Quote an fachweitergebildeten Pflegefachpersonen, wie unsere fünf Stroke Nurses. Das sind examinierte Pflegefachkräfte, die in einer Fachweiterbildung zusätzliche Kompetenzen für die Akutbehandlung von Schlaganfallpatientinnen und -patienten erworben haben. Sie betreuen unsere Patienten pflegetherapeutisch von der Aufnahme bis zur Entlassung in die Reha“, sagt Pflegedirektorin Jutta Magmer-Melaas. Die Bündelung von medizinischen Leistungen und die ersten Umzüge von Fachabteilungen markieren den Beginn eines umfassenden Veränderungsprozesses. Die Diakonie Kliniken Bad Kreuznach setzen damit ein klares Zeichen für Qualität, Spezialisierung und Patientensicherheit. Gleichzeitig wird damit die medizinische Versorgung in der Region langfristig gestärkt.
Der Rückblick auf 15 Jahre ist beeindruckend: So lange ist der Palliativdienst an den Diakonie Kliniken Bad Kreuznach bereits etabliert. Er gehörte damals zu den ersten in Rheinland-Pfalz. Anlässlich dieses Jubiläums fand im Luthersaal der Stiftung kreuznacher diakonie ein palliativmedizinisches Symposium statt. Die Veranstaltung bot nicht nur einen fachlichen Austausch für Expertinnen und Experten, sondern auch einen offenen Dialog über die Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen. Freunde, Wegbegleiter und Kolleginnen waren gekommen, um Dr. Brigitte Jage, Oberärztin der Abteilung für Anästhesie, Intensiv- und Palliativmedizin, und ihrem Team für die Aufbauarbeit in Bad Kreuznach zu danken. Im vollbesetzten Luthersaal mussten zusätzliche Stühle aufgestellt werden, weil das große Netzwerk der palliativmedizinischen Versorgung aus der Region zusammengekommen war. Sie nutzten das Symposium für einen intensiven Austausch mit den Referentinnen und Referenten und über eine Versorgungsform, die angesichts des demografischen Wandels immer wichtiger wird. In ihrem Vortrag gab Dr. Jage einen ebenso spannenden wie augenzwinkernden Einblick in die anspruchsvolle Aufbauarbeit und den heutigen Alltag des Palliativdienstes der Diakonie Kliniken. „Was 2010 als Drahtseilakt ohne Netz begann“, so Dr. Jage in ihrem Vortrag, „ist heute ein interdisziplinär getragenes Versorgungsangebot, das bereits mehr als 4.000 Patientinnen, Patienten und Angehörige begleitet hat. Das multiprofessionelle Team aus Medizin, Pflege, Sozialdienst, Seelsorge und den therapeutischen Fachbereichen ist auf allen Stationen des Krankenhauses präsent und unterstützt die Kollegen bei der Betreuung schwerkranker Patientinnen und Patienten. Gemeinsam mit den Stationsteams werden das Therapieziel und der Behandlungsweg festgelegt – stets mit dem Blick darauf, was medizinisch sinnvoll und zugleich das Beste für den Menschen ist.“ Dieses Kernthema der Palliativmedizin zog sich auch durch die weiteren Vorträge. Dirk Wingertszahn, Fachkrankenpfleger, sprach über die Erhaltung der Würde als zentrales Ziel pflegerischen Handelns in der Palliative Care. Prof. Dr. Martin Weber, Mitbegründer der Mainzer Hospizgesellschaft und Vorsitzender der Interdisziplinären Gesellschaft für Palliativmedizin Rheinland-Pfalz, beleuchtete Erfahrungen und Perspektiven des Leids am Lebensende. Einen Blick in benachbarte Disziplinen warf Prof. Dr. Martin Neukirchen. In seinem Vortrag widmete er sich dem Ausstieg aus der Maximaltherapie und der Frage, was die Intensivstation von der Palliativmedizin lernen kann. „Unsere Gesellschaft wird immer älter, wodurch auch der Bedarf an menschlicher Begleitung, wirksamer Schmerztherapie und ganzheitlicher Unterstützung am Lebensende wächst. Die Diakonie Kliniken Bad Kreuznach stellen sich dieser Aufgabe mit einem breiten palliativmedizinischen Angebot“, sagt der Ärztliche Direktor der Diakonie Kliniken, Dr. Christoph von Buch. Mit der Übernahme des ehemaligen Krankenhauses St. Marienwörth und erweiterten Strukturen, zu denen eine eigene Palliativstation sowie die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) gehören, entstehen zusätzliche, zukunftsweisende Angebote. Sie greifen den steigenden Bedarf einer älter werdenden Bevölkerung auf und stärken die Versorgung in der Region nachhaltig.
Seit dem 15. Februar 2026 steht die Zentrale Notaufnahme (ZNA) der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach unter neuer ärztlicher Leitung: Dr. Oliver Bill verantwortet seitdem die Notfallversorgung beider Häuser und treibt die geplante Zusammenführung der Notaufnahmen maßgeblich voran. Zuvor leitete er bereits die Notaufnahme in der Mühlenstraße. „Mit Dr. Bill setzen wir auf einen erfahrenen Mediziner, der mit unseren Häusern bestens vertraut ist und die Zusammenführung von Anfang an mitgestaltet hat“, sagt Geschäftsführer Manuel Seidel. „Sein Fokus auf klare Prozesse, Ausbildung und eine strukturierte Patientensteuerung ist entscheidend für die Weiterentwicklung einer der größten Notaufnahmen der Region.“ Seine Stellvertretung übernimmt Esther Oldenburg, die bislang die ZNA in der Ringstraße geführt hat. Die Notfallversorgung spielt zentrale Rolle für die Region Rund 50.000 Patientinnen und Patienten wurden im vergangenen Jahr in den Notaufnahmen der Diakonie Kliniken versorgt. Damit zählt die Klinik zu den wichtigsten Anlaufstellen für medizinische Notfälle in der Region. „Unser Ziel ist eine leistungsstarke Notaufnahme, die schnell, strukturiert und patientenorientiert arbeitet“, sagt Dr. Bill. „Wir bündeln unsere Ressourcen so, dass wir jeden Notfall zügig und auf höchstem medizinischem Niveau behandeln können.“ Erfahrung aus Intensiv- und Notfallmedizin Vor seinem Medizinstudium machte Bill zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Seine Leidenschaft für die Medizin und Notfallmedizin entdeckte er als „Zivi“ im Rettungsdienst. Anschließend holte er auf dem zweiten Bildungsweg sein Abitur nach und studierte Humanmedizin in Mainz, wo er auch promovierte. Seine fachärztliche Weiterbildung absolvierte er am GPR Klinikum Rüsselsheim. Seit 2019 leitete der Facharzt für Innere Medizin die interdisziplinäre Intensivstation am ehemaligen Krankenhaus St. Marienwörth und war dort seit 2020 auch Ärztlicher Leiter der Notaufnahme. Zusatzqualifikationen in Notfallmedizin, Internistischer Intensivmedizin sowie Klinischer Akut- und Notfallmedizin und seine Tätigkeit im Notarztdienst ergänzen sein Profil. Seit Februar pendelt der neue Ärztliche Leiter zwischen den beiden Notaufnahmen. Parallel dazu rotieren auch die Mitarbeitenden aus der Notfallpflege zwischen den Häusern, um Erfahrungen auszutauschen, Abläufe zu vereinheitlichen und die Teams frühzeitig zusammenzuführen. „Beide Notaufnahmen sind weiterhin geöffnet und funktionsfähig. Und auch nach dem Abschluss der Baumaßnahmen wird es in der Mühlenstraße noch eine kleine Notfalleinheit geben“, betont Bill. Im Rahmen des neuen medizinischen Gesamtkonzepts der Diakonie Kliniken werden einzelne Fachabteilungen neu strukturiert und einige Abteilungen werden umziehen. In diesem Zusammenhang sind auch Anpassungen in der Notfallversorgung erforderlich. Eine starke Notaufnahme an einem Standort Perspektivisch bündeln die Diakonie Kliniken ihre Akut- und Notfallversorgung in der Ringstraße in Bad Kreuznach. Hintergrund sind gesetzliche Vorgaben sowie medizinische Anforderungen an moderne Notfallstrukturen. Der Standort bietet bereits heute wichtige Voraussetzungen für die Versorgung schwerverletzter und kritisch kranker Patientinnen und Patienten: zwei hochmoderne Herzkatheterlabore, mehr OP-Kapazitäten, eine leistungsfähige Intensivstation sowie das regionale Traumazentrum. Zudem bestehen auch baulich vorteilhaftere Möglichkeiten für eine Erweiterung. Auch die Rettungsdienste unterstützen die neue Struktur. „Eine zentrale Anlaufstelle erleichtert die Patientensteuerung, reduziert Doppelstrukturen und verbessert die Abstimmung zwischen Klinik, Rettungsdienst und Praxen – insbesondere bei zeitkritischen Notfällen“, sagt Dr. Carsten Lott, der Ärztliche Leiter Rettungsdienst im Bereich Mainz, der die Landkreise Mainz-Bingen, Alzey-Worms, Bad Kreuznach sowie die Städte Mainz und Worms umfasst. Gerade bei einem akuten Herzinfarkt oder schweren Verletzungen ist es entscheidend, dass Patientinnen und Patienten ohne Zeitverlust direkt in der Klinik, im Herzkatheterlabor oder im Operationssaal weiterbehandelt werden. Das Diakonie Haus in der Mühlenstraße (Marienwörth) wird zum Zentrum für planbare Eingriffe und ambulante Behandlungen. Mehr Platz, moderne Abläufe, bessere Wege Die neue ZNA wird deutlich größer als die bisherigen Einheiten: Geplant sind drei Schockräume, 22 Behandlungsplätze sowie ein Überwachungsbereich mit bis zu acht Betten. Ziel ist es, Zugänge für Patienten zu vereinfachen, transparenter zu gestalten und Abläufe zu beschleunigen. Auch der Bereich für die Ersteinschätzung wird ausgebaut. Gleichzeitig wird die technische und medizinische Ausstattung modernisiert. „Obwohl wir räumlich wachsen werden, werden unsere Wege kürzer und Abläufe effizienter“, sagt Bill, der mit einer Arbeitsgruppe an den Plänen und Strukturen arbeitet. Bauarbeiten im laufenden Betrieb Der Ausbau erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Zunächst wird die Liegendeinfahrt erweitert, um zusätzliche Stellflächen für Rettungswagen zu schaffen. „Unsere Baumaßnahmen finden während des laufenden Klinikbetriebs statt. Daher bitten wir schon jetzt um Verständnis, wenn sich Wegeführungen zeitweise ändern oder es zu kleineren Einschränkungen für Patientinnen und Patienten kommt“, sagt Geschäftsführer Manuel Seidel. Mit der neuen Leitung und dem Ausbau entsteht in Bad Kreuznach eine leistungsstarke, moderne Notfallstruktur, die auf die Anforderungen von heute und morgen ausgerichtet ist.
Für Sebastian Feistel war sein Geburtstag in diesem Jahr mehr als nur ein persönlicher Festtag. Er wurde zu einem Zeichen der Dankbarkeit und Solidarität. Über die Online-Plattform GoFundMe rief er Familie, Freunde und Bekannte dazu auf, den Förderverein der Kinderklinik der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach zu unterstützen. „Mein größtes Geschenk habe ich bereits zu Hause: meine Tochter Elisa“, schrieb der Vater emotional. „Ohne die herausragende Arbeit der Pflegerinnen und Pfleger sowie der Ärztinnen und Ärzte auf der neonatologischen Intensivstation wäre das heute nicht möglich gewesen.“ Elisa kam im September 2025 zehn Wochen zu früh und schwer krank in Bad Kreuznach zur Welt. Die ersten gemeinsamen Monate verbrachte die Familie auf der Kinderintensivstation in Bad Kreuznach und Mainz. Tief berührt von der medizinischen Expertise und der liebevollen, hochprofessionellen Betreuung, wollten die Eltern, Bianca Lamb und Sebastian Feistel, etwas zurückgeben und riefen zu einer Spendenaktion auf. Innerhalb von nur einer Woche kamen rund 2.700 Euro zusammen, die die Familie auf 3.000 Euro aufstockte und nun dem Förderverein der Kinderklinik e.V. übergab. Die Spendenübergabe fand am Geburtstag des Vaters in der Klinik statt. Als Überraschung und Dank gab es für das Geburtstagskind von den Mitarbeitenden der Intensivstation einen Kuchen und ein kleines Geschenk. „Wir danken den Eltern von Herzen für diese großartige finanzielle Unterstützung. Das ist eine wundervolle Geste von Menschen, die aus eigener Erfahrung wissen, wie wertvoll unsere Arbeit ist“, sagt Chefarzt Dr. Christoph von Buch „Wir sind sehr dankbar für unseren tollen Kinderförderverein und für alle Fürsprecher, die die Bedürfnisse von Familien mit frühgeborenen Kindern im Blick haben.“ Der Förderverein der Kinderklinik unterstützt Projekte, die über die reguläre medizinische Versorgung hinausgehen. Dazu zählen unter anderem zusätzliche medizinische oder kindgerechte Ausstattung sowie besondere Unterstützungsangebote für Frühgeborene und ihre Angehörigen.
Die Deutsche Krebsgesellschaft (DGK) e.V. hat die Dysplasie-Sprechstunde an den Diakonie Kliniken Bad Kreuznach offiziell zertifiziert. Damit bestätigt die unabhängige Fachgesellschaft die hohe medizinische Qualität, die strukturierte Diagnostik und die besondere Expertise von Dr. Michael Wehling, Leitender Oberarzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe. Dysplasien sind nicht bösartige Zellveränderungen der Scheide, der Vulva oder des Muttermunds, die aber Vorstufen von Krebserkrankungen sein können. In der Regel werden sie durch den Frauenarzt oder die Frauenärztin im Rahmen der regulären Krebs-Früherkennungsuntersuchung erkannt. „Jede Frau ist erst einmal stark verunsichert, wenn der Abstrich auffällig ist“, weiß Dr. Michael Wehling, der die Sprechstunde in der Ringstraße in Bad Kreuznach durchführt. „Oft reicht es aber aus, die betroffenen Stellen in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren. Bei Unklarheiten kann es allerdings notwendig sein, eine Gebärmutterhalsspiegelung durchzuführen, um besser beurteilen zu können, ob eine weitergehende Therapie notwendig ist. In diesem Fall überweisen die Frauenarztpraxen die Patientinnen in unsere Sprechstunde“, so der Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe weiter. Bei dieser Kolposkopie handelt es sich um ein diagnostisches und schmerzfreies Verfahren, bei dem der Gebärmutterhals, aber auch die Scheide und die äußeren Genitalien mit einer hochauflösenden Kamera untersucht werden. Dank dieser Technik können auch kleinste Befunde stark vergrößert dargestellt und bei Bedarf Gewebeproben entnommen werden, um Veränderungen genau zu beurteilen. „Wir bieten Frauen mit auffälligen Befunden eine klare Perspektive: schnelle Diagnostik, kompetente Beratung und, falls notwendig, ein passgenaues Behandlungskonzept. Werden therapiebedürftige Veränderungen frühzeitig entdeckt, können sie mit kleinen ambulanten Operationen entfernt und ein Fortschreiten der Veränderung verhindert werden. Dysplasien verursachen meist keine Beschwerden, weshalb regelmäßige Krebsvorsorgeuntersuchungen so wichtig sind“, betont Wehling, der schon seit 2005 Dysplasie-Sprechstunden durchführt. Die Abteilung für Gynäkologie der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach bietet das gesamte Spektrum der onkologischen Versorgung: von der ambulanten Diagnostik und individuellen Beratung, über die medikamentöse Therapie bis zur operativen Versorgung auf höchstem Niveau. „Die Zertifizierung ist eine Anerkennung für die engagierte Arbeit unseres gesamten Teams und vor allem ein Gewinn für unsere Patientinnen“, sagt Chefarzt Dr. Michael Kumbartski. „Ein auffälliger Befund ist kein Grund zur Panik, aber ein Anlass genau hinzuschauen.“ Dysplasie-Sprechstunden spielen eine zentrale Rolle, um Krebs gar nicht erst entstehen zu lassen. Sie bündeln Erfahrung, moderne Technik und standardisierte Abläufe – für maximale Sicherheit und bestmögliche Versorgung. Mit diesem Angebot schließen die Diakonie Kliniken Bad Kreuznach zudem eine räumliche Lücke. In Rheinland-Pfalz gibt es bisher nur neun zertifizierte Dysplasie-Sprechstunden. Die Sprechstunde findet in den Diakonie Kliniken Bad Kreuznach, Ringstraße 64 nach Vereinbarung statt. Eine Überweisung der Frauenärztin oder des Frauenarztes ist erforderlich. Die Untersuchung wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Terminvereinbarungen sind über das Sekretariat der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe unter der Telefonnummer 0671/605 2100 möglich.
Janina Krug, Assistenzärztin in der Inneren Medizin an den Diakonie Kliniken Bad Kreuznach, ist frisch gekürte Weltmeisterin im Triathlon. Bei der „T100“- WM in Katar holte sie Mitte Dezember nicht nur den Titel in ihrer Altersklasse, sondern auch den Gesamtsieg. Die 28-Jährige kam nach 4:05:30 Stunden mit einem Vorsprung von acht Minuten auf die starke internationale Konkurrenz ins Ziel. Wie kommt man dazu, einen solchen Wettkampf zu absolvieren, der fast doppelt so lang ist wie ein Triathlon über die olympische Distanz? „Einfach mal machen und jeden Tag trainieren“, sagt Janina Krug und lacht. Ein „T100“ Triathlon geht über eine Distanz von insgesamt 100 Kilometern, das sind 2 Kilometer Schwimmen im offenen Meer, 80 Kilometer Radfahren und 18 Kilometer Laufen. Drei Disziplinen, die jeweils höchste Konzentration, körperliche Belastbarkeit und mentale Stärke erfordern. Eigenschaften, die auch in der Facharztausbildung zur Internistin unverzichtbar sind. Die gebürtige Mainzerin begann ihren beruflichen Weg mit einem Medizinstudium an der Johannes Gutenberg-Universität. Für ihr Praktisches Jahr zog es sie 2021 nach Bad Kreuznach in die Mühlenstraße. „Eigentlich hatte ich die Innere Medizin gar nicht so auf dem Schirm, aber die Vielfalt und insbesondere auch das Team haben mich im PJ direkt so begeistert, dass ich mich hier für eine Facharztausbildung entschieden habe“, sagt Janina Krug. Seit Juli 2023 arbeitet sie als Assistenzärztin an den Diakonie Kliniken in der Mühlenstraße. Nur einen Monat zuvor, im Juni 2023, absolvierte sie ihren ersten Triathlon und wurde Achte. „Gelaufen und geschwommen bin ich schon in meiner Kinder- und Jugendzeit. Das Fahrradfahren kam erst nach meinem dritten Staatsexamen hinzu, als ich mir in einer sechsmonatigen Auszeit ein Rennrad gekauft habe,“ erzählt sie. Seitdem kamen einige Titel hinzu, darunter der Rheinland-Pfalz-Titel über die olympische Distanz im August 2025 am Bostalsee. Für die Weltmeisterschaft in Katar gab es im Vorfeld Qualifikationswettkämpfe auf der ganzen Welt. Ihre „Quali“ in Südfrankreich sicherte sich Janina Krug Ende August mit einem Sieg. Das intensive Training für die nationalen und internationalen Wettkämpfe integriert sie abends nach ihrem Dienst oder am Wochenende in den eng getakteten Klinikalltag. „Man braucht Wille, Disziplin und Organisationstalent“, sagt Krug, die keinen eigenen Trainer hat und ihren Trainingsplan selbst „ganz nach Gefühl“ aufstellt. „Bei meinem hektischen Klinikalltag brauche ich eine gewisse Flexibilität“, erklärt sie. Die Klinikleitung ließ es sich nicht nehmen, persönlich zu gratulieren. Vorstand Andreas Heinrich, Geschäftsführer Manuel Seidel und der neue Chefarzt der Inneren Medizin, Dr. Daniel Schmitz, überreichten der Weltmeisterin einen Blumenstrauß und würdigten die außergewöhnliche Leistung. „Wir sind unglaublich stolz, eine so engagierte und disziplinierte Ärztin in unserem Haus zu haben. Frau Krug zeigt eindrucksvoll, dass Spitzenleistung im Beruf und im Sport möglich ist – mit Leidenschaft, Struktur und Teamgeist. Im Namen der gesamten Klinik gratulieren wir herzlich zu diesem Weltmeistertitel“, sagt Geschäftsführer Manuel Seidel.
Die medizinische Versorgung der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach erhält eine wichtige Verstärkung: Die vakante Position des Chefarztes für Innere Medizin und Gastroenterologie in der Mühlenstraße ist neu besetzt. Mit Dr. Daniel Schmitz übernimmt ein ausgewiesener Experte die Leitung der internistischen Abteilung. Damit setzt die Klinik ein klares Zeichen für Kontinuität, Qualität und den weiteren Ausbau dieses zentralen medizinischen Fachbereichs. Dr. Daniel Schmitz studierte Humanmedizin an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Nach seiner Facharztanerkennung für Innere Medizin im Jahr 2005 erlangte er 2007 die Schwerpunktbezeichnung Gastroenterologie. Im Laufe seiner beruflichen Laufbahn sammelte er umfassende klinische und organisatorische Erfahrung, unter anderem als Koordinator des Darmkrebszentrums sowie als Leiter eines interdisziplinären Tumorboards. Zu seinen besonderen fachlichen Schwerpunkten zählen die Früherkennung von Pankreaskarzinomen und die interventionelle Endoskopie. Seit 2015 hält er Vorlesungen und Seminare an der Medical School Hamburg und der Medizinischen Fakultät in Mannheim. Vor seinem Wechsel zu den Diakonie Kliniken war Schmitz als Chefarzt für Gastroenterologie und Infektiologie an den Helios Kliniken in Schwerin tätig. Nun zieht es den gebürtigen Offenburger an die Nahe. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Herrn Dr. Schmitz einen medizinisch wie menschlich hochqualifizierten Chefarzt für unsere Klinik gewinnen konnten, und wünschen ihm einen guten Start. Gleichzeitig bedanken wir uns herzlich bei unseren Oberärzten Dr. Marcus Dahlem und Dr. Clemens Ballmann, die die Abteilung in der Zwischenzeit hervorragend kommissarisch geleitet haben“, sagt Klinikgeschäftsführer Manuel Seidel. „Die Innere Medizin und insbesondere die Gastroenterologie sind für die Versorgung der Menschen in unserer Region von zentraler Bedeutung. Mit der Neubesetzung schaffen wir eine stabile Basis, um diesen Bereich weiter auszubauen und zukunftsfähig aufzustellen.“ Auch Dr. Daniel Schmitz blickt mit großer Motivation auf seine neuen Aufgaben: „Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem bestehenden Team die Innere Medizin weiterzuentwickeln“, so der neue Chefarzt. „Mir ist eine patientenorientierte Medizin auf hohem fachlichem Niveau ebenso wichtig wie eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit und moderne diagnostische sowie therapeutische Konzepte.“ Dazu investieren die Diakonie Kliniken in der Mühlenstraße: Der Bereich der Gastroenterologie sowie die dazugehörigen Untersuchungsräume werden in den nächsten Monaten vergrößert und technisch modernisiert. Darüber hinaus wird ein modernes Röntgen- und Durchleuchtungssystem für spezialisierte endoskopische Eingriffe angeschafft. Die neue Hightech-Anlage ermöglicht eine noch präzisere Diagnostik und schonendere Untersuchungen. „In beiden Häusern der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach wird es somit weiterhin eine Abteilung für Innere Medizin geben – mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Mit der strukturellen Stärkung von Kardiologie und Gastroenterologie reagieren wir auf den steigenden Bedarf an spezialisierter Versorgung“, erklärt Seidel. Die Schwerpunkte der Klinikabteilung in der Mühlenstraße liegen in der endoskopischen Untersuchung und Behandlung von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie die Behandlung der Bauchspeicheldrüse. Ergänzend dazu fokussiert sich die Innere Medizin in der Ringstraße, unter der Leitung von Chefärztin Dr. Nevin Yilmaz-Zeytin, auf die umfassende Versorgung von Herzpatienten. Mit der Neubesetzung der Chefarztstelle unterstreichen die Diakonie Kliniken Bad Kreuznach ihren Anspruch, die medizinische Versorgung vor Ort nachhaltig zu stärken und weiter auszubauen.
Frische Früchte als Dankeschön für den Weihnachstdienst Förderverein Krankenhaus Marienwörth spendiert 25 Obstkörbe BAD KREUZNACH. Beim Anblick der Körbe, prall gefüllt mit knackigen und süßen Früchten, die im Foyer vom Förderverein Krankenhaus Marienwörth aufgefahren wurden, war jeder versucht, zuzugreifen. 18 Körbe mit einer großen Auswahl an frischem Obst vom herzhaften Apfel bis zu delikaten Exoten wie Kumquats hatten Maria Kejsi Vukelaj und Helfer vom Toni Frischmarkt am frühen Morgen sorgfältig und ansprechend gepackt. Sie sind für die 18 Teams bestimmt, die an den Weihnachtsfeiertagen für das Wohlergehen der Patienten im Krankenhaus Marienwörth in der Mühlenstraße, der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach gGmbH sorgen. Die Idee dafür hatten Ralf-Dieter Kanzler, Vorsitzender des Fördervereins Marienwörth und seine Vorstandskollegen Jürgen Günster, Carsten Pörksen, Werner Gilsdorf, Patrick Bastian und Julian Fleckenstein, um den Mitarbeitenden für ihr besonderes Engagement zu danken und ihnen Wertschätzung für die geleistete Arbeit zukommen zu lassen. „Bisher haben wir die Spenden, die wir eingesammelt haben, immer in Material und Geräte für die Klinik investiert, dieses Mal wollten wir den Personen, die in diesem Krankenhaus an den Weihnachtsfeiertagen ihren Dienst verrichten, etwas Gutes tun“, sagte Vorsitzender Kanzler. Für die Vitaminbomben-Spende dankten Geschäftsführer Manuel Seidel, Dr. Christoph von Buch, Ärztlicher Direktor und Pflegedirektorin Jutta Magmer-Melaas vom Direktorium der Diakonie Kliniken mit den ärztlichen Kollegen Dr. Oliver Bill, Dr. Marcus Dahlem und Assistenzärztin Sarah Reck vom Krankenhaus Marienwörth. „Tradition ist es, dass wir immer am Heiligen Abend durch das Klinikum gehen und den Mitarbeitenden für ihren Dienst danken. Dieses Jahr haben wir in der Mühlenstraße gestartet“, freute sich Geschäftsführer Seidel. Die frischen Vitamine stehen für alle rund 175 Mitarbeitenden bereit, die an einem Diensttag im Marienwörth in drei Schichten tätig sind. Damit der gesunde Genuss ohne Aufwand und ganz unkompliziert möglich ist, hat das Toni-Frischmarktteam dafür gesorgt, dass alle Früchte ohne weiteres als Fingerfood verzehrbar sind.
Die meisten Menschen wünschen sich, ihr Leben dort zu beenden, wo es sich richtig anfühlt: zu Hause. Umgeben von vertrauten Menschen und in ihrem eigenen Rhythmus. Damit dieser Wunsch Wirklichkeit werden kann, braucht es eine professionelle und empathische Betreuung, wie sie das Team des Palliativstützpunktes Rheinhessen-Nahe seit vielen Jahren für schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen leistet. Jetzt hat Adel Karim Antar die ärztliche Leitung des Stützpunktes übernommen. Der 36-jährige Mediziner ist bereits seit Januar 2024 Teil des SAPV-Teams (Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung) der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach und folgt auf Robert Gosenheimer, der den Aufbau und die Entwicklung des Palliativstützpunktes seit seiner Gründung im Jahr 2009 entscheidend geprägt hat und damit eine ambulante palliativmedizinische Versorgung weit über Bad Kreuznach hinaus sichergestellt hat. „Viele Menschen wollen zu Hause bleiben“ Adel Karim Antar ist Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, hat sein Abitur am Lina-Hilger-Gymnasium in Bad Kreuznach gemacht und danach in Bochum studiert. Vor seinem Wechsel nach Bad Kreuznach hat er als Oberarzt auf einer gynäkologisch-onkologischen Station in Mainz gearbeitet. Dort wuchs sein Wunsch, schwerstkranke Menschen und ihre Familien auch im häuslichen Umfeld zu begleiten. Die Palliativmedizin ist für ihn eine zutiefst erfüllende Aufgabe: „Viele unserer Patientinnen und Patienten möchten zu Hause bleiben, auch in ihrer letzten Lebensphase“, sagt Antar. „Unsere Aufgabe ist es, ihnen das zu ermöglichen – medizinische, pflegerisch, aber auch menschlich. Bei unseren Hausbesuchen untersuchen wir nicht nur unsere Patienten, sondern sprechen mit ihnen und ihren Angehörigen auch über Sorgen, Alltagsprobleme und Entscheidungen. Für sie sind wir Tag und Nacht erreichbar, wenn Sorgen oder Fragen auftauchen.“ Neben seiner ärztlichen Tätigkeit engagiert sich der Mediziner als Sprecher der Arbeitsgruppe „Fortbildung und Qualitätssicherung der SAPV Rheinland-Pfalz“, als Gründer des „Hospiz- und Palliativnetzwerkes Rheinhessen-Nahe“ und als Fußballtrainer. Ein Mensch, der Teamgeist auch außerhalb der Klinik lebt. Ein Pionier übergibt den Staffelstab Mit der Übergabe an seinen Nachfolger endet für Robert Gosenheimer ein prägendes Kapitel, aber nicht seine Arbeit für schwerstkranke Menschen. Der erfahrene Mediziner wird weiterhin seine Tätigkeit als Leiter der onkologisch-palliativmedizinische Abteilung fortführen. „Robert Gosenheimer hat über viele Jahre mit großem Einsatz und Herzblut den Palliativstützpunkt aufgebaut und geprägt. Gemeinsam mit seinem Team hat er ein starkes Netzwerk aus langjährigen Kooperationspartnern geschaffen, das Menschen in ihren schwersten Stunden Halt gibt. Dafür danken wir ihm herzlich und freuen uns, dass er weiterhin Teil unserer Klinik-Teams ist“, betont Geschäftsführer Manuel Seidel. Gleichzeitig freut sich Seidel über die Verstärkung im Leitungsteam: „Mit Adel Karim Antar haben wir einen engagierten Nachfolger, der fachlich wie menschlich hervorragend geeignet ist, diese wertvolle Arbeit fortzuführen und weiterzuentwickeln.“ Der Geschäftsführer betont, dass der Bedarf an palliativmedizinischer Versorgung in Zukunft weiter steigen wird. Deshalb wird die Klinik ihre Angebote weiter ausbauen, um noch besser auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort einzugehen. Gosenheimer war einer der ersten Palliativmediziner in Rheinland-Pfalz und hat gemeinsam mit Brigitte Dreher 2009 den Palliativstützpunkt gegründet. Wurden im ersten Jahr 61 Patientinnen und Patienten zu Hause versorgt, sind es heute über 600 Menschen und rund 4000 Hausbesuche jährlich. „Die Aufgaben sind vielfältiger und die gesetzlichen Anforderungen umfangreicher geworden. Gleichzeitig wächst der Bedarf. Es braucht jemanden, der sich vollständig auf die ambulante Palliativmedizin konzentriert,“ erklärt Gosenheimer. „Ich bin dankbar, dass ich mit Adel Karim Antar einen Nachfolger gefunden habe, der diese Aufgabe mit derselben Leidenschaft und Menschlichkeit weiterführt. Das macht es leichter, loszulassen.“ SAPV-Team steht für Medizin, Menschlichkeit und Nähe Das SAPV-Team der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach begleitet Menschen mit schweren, unheilbaren Erkrankungen in ihrem häuslichen Umfeld oder einer Pflegeeinrichtung. Ziel ist, Beschwerden wie Schmerzen, Atemnot oder Ängste zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten. Zum Team gehören rund 20 festangestellte Mitarbeitende – Ärztinnen und Ärzte, spezialisierte Pflegekräfte (Palliative-Care-Fachkräfte) und Verwaltungsfachkräfte – sowie eine Vielzahl an Kooperationspartnern aus Medizin, Pflege, Versorgung und Therapie. Neben der medizinischen Versorgung gehören auch Angebote wie Physio-, Kunst- oder Aromatherapie, die Arbeit mit Therapiehunden und Unterstützung bei psychosozialen Fragen zum festen Bestandteil. „Wir sehen den ganzen Menschen – mit seinen Schmerzen, aber auch mit seinen Sorgen, Hoffnungen und Beziehungen“, fasst Antar zusammen. „Unser Ziel ist, dass Leben bis zuletzt lebenswert bleibt – zu Hause, wo das Herz schlägt. Diese Arbeit ist nicht immer leicht, aber sie ist zutiefst erfüllend.“
Das 1400ste Herzkissen und den 1000sten Drainagebeutel übergab die Selbsthilfegruppe krebserkrankter Frauen aus Idar-Oberstein an die Abteilung für Gynäkologie und Senologie in der Mühlenstraße. Seit vielen Jahren nähen Ernie Weber, Christa Maurer, Brigitte Schuch, Rosi Schramm und Karla Schüßler Herzkissen und Drainagebeutel für Patientinnen des Brustkrebszentrums Nahe der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach. Die farbenfrohen Kissen sind mehr als nur liebevolle Handarbeit. Wegen ihrer besonderen Form mit verlängerten „Ohren“ können sie auf unterschiedliche Arten genutzt werden: Unter dem Arm getragen lindern sie Druck und Schmerzen nach einer Brustkrebsoperation und regen den Lymphfluss an. Sie erleichtern das Liegen auf der Seite und bieten Schutz bei plötzlichen Bewegungen. Außerdem kann das Kissen auch beim Autofahren unter dem Gurt getragen werden. Die Stoffbeutel in bunten Mustern und fröhlichen Farben sind praktische Begleiter, in denen die Drainageflaschen nach dem Eingriff sicher verstaut sind, Sie sind so genäht, dass die Wunddrainagen kaum sichtbar sind und Patientinnen nun gerne wieder kleine Spaziergänge über die Station unternehmen und dabei beide Hände frei haben. „Die Kissen und Taschen sind nicht nur funktional und schön. Sie sind auch Seelentröster für unsere Patientinnen, die in dieser schweren Lebensphase Unterstützung gebrauchen können“, sagt Nicole Leuteritz, pflegerische Abteilungsleiterin. „Jedes Kissen und jeder Beutel wird von einem kleinen Genesungswunsch oder einem zusätzlichen Geschenk begleitet, was unseren Patientinnen immer ein Lächeln ins Gesicht zaubert und jedes Mal aufs Neue berührt. Eine tolle Aktion mit ganz viel Herz!“ Beim Besuch auf der Station tauschen sich die Frauen der Selbsthilfegruppe mit Patientinnen aus, kontrollieren den Sitz der Beutel und verbessern Details. „Vielleicht sollten die Henkel doch lieber 90 Zentimeter lang sein, wenn die Tasche nicht über der Schulter, sondern lieber schräg über dem Kopf getragen wird“, wird gefachsimpelt oder wie Leuteritz lächelnd sagt: „Produktoptimierung mit Herz“. Das Brustkrebszentrum Nahe ist seit 15 Jahren zertifiziert und steht für eine ganzheitliche Behandlung und Begleitung von Patientinnen. Hier arbeiten Gynäkologie, Radiologie, Onkologie, Pathologie, plastische Chirurgie und Psychoonkologie Hand in Hand. „Medizin heilt den Körper“, sagt Leuteritz. „Aber Wärme, Mitgefühl und Menschlichkeit heilen die Seele – und dafür sind diese Herzkissen und Drainagebeutel das schönste Zeichen.“
Das Brustkrebszentrum Nahe der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach hat erneut die anspruchsvolle Zertifizierung der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) bestanden. Mit der erfolgreichen Rezertifizierung bestätigt das Zentrum seine hohe Qualität in Diagnostik, Therapie und Nachsorge – und feiert zudem ein besonderes Jubiläum: Seit 15 Jahren steht es Patientinnen mit Brustkrebs in der Mühlenstraße zur Seite. „Das Zentrum ist ein Leuchtturm für die onkologische Versorgung in Bad Kreuznach“, betont Klinik-Geschäftsführer Manuel Seidel. „Es steht für moderne Medizin, kurze Wege und eine Behandlung, bei der die Patientin als Mensch im Mittelpunkt steht. Dass diese Qualität nun erneut bestätigt wurde, ist eine große Anerkennung für das Team und ein Gewinn für die Menschen in der Region.“ Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Jährlich erhalten rund 70.000 Frauen die Diagnose – eine Zahl, die die Bedeutung spezialisierter Behandlungsangebote unterstreicht. Studien zeigen: Wer in zertifizierten Einrichtungen behandelt wird, hat messbar bessere Heilungschancen und geringere Rückfallraten. Dafür entscheidend sind die enge fachübergreifende Zusammenarbeit, strukturierte Abläufe, moderne Therapieansätze und eine individuell abgestimmte Betreuung. Interdisziplinäre Zusammenarbeit – für jede Patientin die beste Therapie „Die Diagnose Brustkrebs ist für jede Frau ein tiefer Einschnitt. Umso wichtiger ist es, dass sie sich in allen Phasen der Behandlung auf höchste Standards und eine enge persönliche Begleitung verlassen können“, betont Dr. Gabor Heim, der das Brustkrebszentrum leitet. „Unser Anspruch ist eine ganzheitliche Versorgung: medizinisch fundiert, individuell abgestimmt und menschlich zugewandt.“ In wöchentlichen Tumorkonferenzen beraten Expertinnen und Experten aus Gynäkologie, Radiologie, Pathologie, Onkologie und Strahlentherapie über die jeweils beste Behandlung. Jährlich betreut das Zentrum mehrere hundert Patientinnen. Auch Männer mit Erkrankungen der Brustdrüse finden hier spezialisierte Ansprechpartner. Was das Brustkrebszentrum Nahe besonders auszeichnet: Die gesamte Behandlungskette findet unter einem Dach statt: von der Erstdiagnose über Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie bis hin zur Nachsorge. Das schulmedizinische Angebot wird durch Kurse und Begleittherapien, etwa zu den Themen Bewegung, Ernährung und seelische Stabilisierung, die Körper und Psyche gleichermaßen stärken, komplettiert. Starke Pflegekompetenz: Speziell geschulte Fachkräfte begleiten die Patientinnen Patientinnen profitieren in Bad Kreuznach zudem von einer besonders hohen pflegerischen Qualifikation. Breast Care Nurses, Pain Nurses, onkologische Fachpflegekräfte, Physiotherapeuten, Psychoonkologen, Seelsorger und Mitarbeitende des Sozialdienstes kümmern sich auf der Station engagiert um die Bedürfnisse der Patientinnen – vom ersten Gespräch bis zur Rückkehr in den Alltag. „Die engmaschige Begleitung durch alle Phasen der Therapien macht uns aus“, betont Stationsleitung Nicole Leuteritz, die das Zentrum seit seiner Gründung begleitet. „Unsere Patientinnen und ihre Angehörigen fühlen sich nicht nur medizinisch gut versorgt, sondern auch menschlich verstanden. Das ist unsere besondere Stärke.“ 15 Jahre Kompetenz – und ein klarer Blick nach vorn Das Brustkrebszentrum Nahe ist seit 2007 Kooperationsstandort der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und seit 2010 regelmäßig DKG-zertifiziert. Es beteiligt sich aktiv an nationalen und internationalen Studien und ermöglicht so den Zugang zu modernen Therapieverfahren auf dem neuesten Stand der Wissenschaft. „Die erneute Auszeichnung ist eine starke Bestätigung für das gesamte Team“, so Dr. Heim. „Wir sind stolz auf das, was wir in den letzten 15 Jahren erreicht haben, und werden auch in Zukunft alles daran setzen, eine leitliniengerechte, individuelle und wohnortnahe onkologische Versorgung auf höchstem Niveau zu bieten.“ Auch Nicole Leuteritz blickt mit Stolz zurück: „Gemeinsam haben wir damals jedes Formular und jede Checkliste aufgebaut. Zu sehen, wie wir uns stetig weiterentwickelt haben und heute diese Qualität erneut bestätigt bekommen, erfüllt mich mit großer Freude.“
Das zertifizierte Darmkrebszentrum Nahe an den Diakonie Kliniken Bad Kreuznach hat erfolgreich das jährliche Überwachungsaudit bestanden und damit seine hohe medizinische und pflegerische Behandlungsqualität eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Das Zentrum ist bereits seit 2008 zertifiziert und erfüllt kontinuierlich die anspruchsvollen Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft. Von der Diagnosestellung über die Behandlungs- und Operationsplanung bis zur Festlegung der Maßnahmen nach der OP arbeiten die Expertinnen und Experten der Allgemein- und Viszeralchirurgie, der Gastroenterologie, der Onkologie und Hämatologie sowie der Radiologie und Strahlentherapie eng zusammen. Unterstützt werden sie von spezialisierten Fachpflegekräften, Sozialarbeitern, Psychoonkologen, Ernährungsberatern, Physiotherapeuten und vielen weiteren Netzwerkpartnern. In den wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Tumorkonferenzen werden alle Fälle detailliert besprochen und für jede Patientin und jeden Patienten das individuelle Therapiekonzept „maßgeschneidert“. Das Darmkrebszentrum Nahe ist ein zentraler Baustein der regionalen Gesundheitsversorgung. Unter der Leitung von Dr. Gunnar Proff (Chefarzt für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie) sowie den Koordinatoren Dr. Arnold Nißen (Oberarzt Viszeralchirurgie) und Dr. Marcus Dahlem (Kommisarischer Leiter Innere Medizin/Gastroenterologie), werden alle bösartigen Erkrankungen des Dick- und Mastdarms behandelt. Darüber hinaus besteht eine hohe Erfahrung in der Behandlung von Tumoren anderer innerer Organe, wie der Bauchspeicheldrüse, dem Magen und der Leber. „Durch das Überwachungsaudit wurde erneut bestätigt, dass wir uns nicht nur auf einem sehr hohen Niveau bewegen, sondern dieses auch nachhaltig sichern können. Für unser gesamtes Team ist das auch ein Ansporn, die interdisziplinäre Zusammenarbeit und den Ausbau patientenzentrierter Angebote in Bad Kreuznach weiter voranzutreiben, um auch in Zukunft eine optimale Versorgung – von der Diagnose bis zur Nachsorge – sicherzustellen“, betont der Zentrumsleiter Dr. Gunnar Proff. In ihrem Bericht hoben die Auditoren neben der guten Zusammenarbeit aller Fachdisziplinen die „einzigartige konsequente Nachuntersuchung aller Zentrumspatienten“ sowie die „sehr gute Zusammenarbeit mit dem Krebsregister des Landes“ hervor. Die Langzeitbetreuung ermöglicht eine transparente Verlaufskontrolle, die frühzeitige Erkennung von Rückfällen und die kontinuierliche Optimierung der Behandlungspfade. „Das Ergebnis des erfolgreichen Überwachungsaudits verdeutlicht, dass sich die Diakonie Kliniken in einem kontinuierlichen Verbesserungs- und Weiterentwicklungsprozess befinden – zum Wohle ihrer Patientinnen und Patienten. Ich danke nicht nur allen Beteiligten für die sehr gute Vorbereitung und Durchführung des Audits, sondern insbesondere unseren hochmotivierten Ärzte- und Pflegeteams sowie unseren verbundenen Kooperationspartnern. Hinter dieser Zertifizierung stehen Menschen, die täglich dafür sorgen, dass die uns anvertrauten, von einer Krebserkrankung betroffenen Menschen sensibel und professionell begleitet werden“, sagt Manuel Seidel, Geschäftsführer der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach. Für die Region sind die Diakonie Kliniken als onkologisches Schwerpunktkrankhaus mit dem zertifizierten Darm- und Brustkrebszentrume eine verlässliche Anlaufstelle für Betroffene, die eine Behandlung auf höchstem Niveau suchen.
Ein besonderer Moment in der Geburtshilfe der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach: Am 15. August kam der kleine Dominik um 21:09 Uhr gesund zur Welt. Für seine Eltern Ildiko und Robert Biro aus Gau-Algesheim (Kreis Mainz-Bingen) ist er das erste Kind – für die Klinik bereits die 1.000. Geburt des Jahres 2025. Begleitet wurde die Geburt von Hebamme Danijela Gavrilovic und den beiden Oberärztinnen Lena Kellermann und Dr. Susanne Kother-Groh. Auch Chefarzt Dr. Michael Kumbartski freut sich über diesen Meilenstein: „Jede Geburt ist ein besonderes Ereignis und wir freuen uns, dieses mit den Familien zu teilen.“ Mit insgesamt 20 Zwillingsgeburten wurden bis zum 15. August in den Bad Kreuznacher Kreißsälen 1.020 Kinder geboren, davon waren 529 Jungen und 491 Mädchen. Die Geburtshilfe der Diakonie Kliniken ist als Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe ausgewiesen. Damit können Schwangere und Neugeborene auf umfassende medizinische und pflegerische Betreuung zählen – von der hebammengeleiteten Geburt bis zur spezialisierten Versorgung bei Risikoschwangerschaften, Risikogeburten und kleinen Frühgeborenen.
Sie übernehmen Verantwortung, helfen Menschen und wollen einen Beruf mit Sinn erlernen: 169 Menschen haben am 1. August ihre Ausbildung in der Pflege in Einrichtungen der Stiftung kreuznacher diakonie begonnen – so viele wie nie zuvor. Insgesamt starten 111 Auszubildende in die dreijährige generalistische Pflegeausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann, weitere 58 haben sich für die einjährige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe oder Altenpflegehilfe entschieden. Die Theorie holen sich die Auszubildenden an der stiftungseigenen Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe in Bad Kreuznach, Simmern sowie in kooperierenden Berufsbildenden Schulen in der Region. Die Praxis bekommen sie in den Diakonie Kliniken, den Senioreneinrichtungen und den Diakonie Sozialstationen. Damit ist der bundesweite Trend auch im Rhein-Hunsrück-Kreis und im Kreis Bad Kreuznach klar sichtbar: Wie das Statistische Bundesamt kürzlich meldete, entscheiden sich immer mehr junge Menschen in Deutschland für eine Ausbildung in der Pflege. Im Jahr 2024 wurden bundesweit rund 59.400 neue Pflege-Azubis registriert – ein Anstieg um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Dass sich so viele engagierte Menschen für eine Ausbildung in der Pflege entscheiden, ist ein starkes Signal für unsere Gesellschaft und für all unsere Einrichtungen im Landkreis Bad Kreuznach“, freut sich Pfarrer Prof. Dr. Holger Böckel, Vorstand der Stiftung kreuznacher diakonie. „Es zeigt, dass der Pflegeberuf an Bedeutung und Attraktivität gewinnt. Und es zeigt, wie wichtig es ist, von Anfang an gute Rahmenbedingungen zu schaffen.“ Strukturiert, praxisnah und motivierend: Die Onboarding-Woche Bevor es auf in den Praxis- und in Schulalltag geht, werden die Azubis in einer einwöchigen Onboarding-Phase herzlich willkommen geheißen – mit einem durchdachten Programm, das nah an der Praxis ist. Vor allem die Einblicke in die Stiftungskultur und den Pflegealltag sind wichtig in der Einführungswoche. „Wir wollen erreichen, dass sich unsere neuen Auszubildenden ab dem ersten Tag dieses neuen Lebensabschnitts willkommen fühlen und gleichzeitig ein erstes Gespür für die Pflegepraxis entwickeln. Daher verzahnen wir innerhalb unserer Willkommenswoche Theorie und Praxis bestmöglich und bieten dadurch ein spannendes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm“, sagt Personal- und Organisationsentwickler Jonas Reutershan, der im Team mit 17 Praxisanleiterinnen und 15 Azubis im zweiten und dritten Lehrjahr die Woche vorbereitet hat. „Unser Ziel ist es, den jungen Menschen Sicherheit und Orientierung zu geben – und gleichzeitig die Freude an ihrem neuen Beruf zu wecken“, ergänzt Praxiskoordinatorin Franziska Krämer, die für Simmern die Willkommenswoche mit Pflegepädagogen, Praxisanleiterinnen und Azubis organisiert hat. Neben dem Kennenlernen, Vorträgen zu Arbeitssicherheit und Datenschutz, Hygieneschulungen und der Einführung in die benötigten IT-Systeme standen jeden Tag praktische Module auf dem Plan. Beim Rollstuhlfahrtraining spürten die Azubis, wie sich eingeschränkte Mobilität anfühlt. Mit einem Alterssimulationsanzug erlebten sie, wie beschwerlich einfache Bewegungen im hohen Alter sein können. Sie lernten, Vitalzeichen wie Puls und Blutdruck zu messen und trainierten im „SkillsLab“, einem speziellen Übungsraum innerhalt der Schule, den sicheren Umgang mit Säuglingen, das Heben und Wickeln. „Seitdem ich vier Jahre alt bin, wollte ich schon in der Pflege arbeiten. Nach einem Praktikum in den Diakonie Kliniken war klar, dass ich auch hier meine Ausbildung machen“, erzählt die 17-jährigen Nilsu C., die in der Mühlenstraße als Auszubildende beginnt. „Durch die Onboarding-Woche fühle ich mich jetzt gut vorbereitet.“ Ihre Mit-Azubine aus Simmern, Victoria B., hat schon klare Ziele: „Ich will später in der Notfall- oder Intensivpflege arbeiten und die Weiterbildung zur Praxisanleiterin machen.“ Von der gut durchdachten Einführung sind die Auszubildenden begeistert. „Es ist sehr viel Input, macht aber auch viel Spaß,“ sagt die 19-jähige Jasmin P. Ausbildung mit Perspektive und vielen Möglichkeiten Die generalistische Pflegeausbildung qualifiziert für den Einsatz in allen Versorgungsbereichen – im Krankenhaus, in der ambulanten oder stationären Kurz- und Langzeitpflege, bei Menschen jeden Alters. Auch die einjährige Pflegehilfeausbildung legt ein stabiles Fundament für einen verantwortungsvollen Beruf mit Zukunft. Wer die Ausbildung erfolgreich abschließt, hat beste Perspektiven: Mit zahlreichen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten – von der Praxisanleitung über Wundmanager, Breast Care Nurse, Palliative Care bis hin zu Leitungsfunktionen – stehen den Pflegefachpersonen viele Wege offen. „Unsere neuen Auszubildenden haben sich für einen zukunftssicheren und sinnstiftenden Beruf entschieden“, betont Holger Böckel. „Wir begleiten sie dabei mit viel Engagement, Herz und einem starken Ausbildungsteam.“
Die Gefäßchirurgie der Diakonie Kliniken erhält kompetente Verstärkung: Seit Juli ergänzt der erfahrene Gefäßchirurg Mirsolikh Mirsadikov das bestehende Oberarzt-Team und erweitert die Versorgungskapazität für Patientinnen und Patienten aus der Region. Hintergrund ist der deutlich gestiegene Bedarf an gefäßmedizinischen Leistungen, der sowohl den stationären als auch den ambulanten Bereich betrifft. Seit der Eröffnung des Gefäßzentrums im April 2022 sind die Behandlungszahlen um rund 40 Prozent gestiegen. „Die Zahl der Patientinnen und Patienten mit arteriellen und venösen Erkrankungen steigt stetig“, erklärt Dr. Gunnar Proff, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie. „Ursache sind vor allem das zunehmende Durchschnittsalter der Bevölkerung sowie Risikofaktoren wie Diabetes, Bluthochdruck, Bewegungsmangel und ein ungesunder Lebensstil. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, bauen wir unser Team gezielt aus.“ Mirsolikh Mirsadikov ist Facharzt für Gefäßchirurgie und spezialisiert auf minimalinvasive und endovaskuläre Verfahren. Seine Weiterbildung zum Facharzt für Gefäßchirurgie und zum „Endovaskulären Chirurgen DGG“ (Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie) absolvierte er bei Prof. Dr. Gerhard Rümenapf im Gefäßzentrum am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer. Vor seinem Wechsel nach Bad Kreuznach war er dort als Oberarzt beschäftigt. Er absolvierte sein Hochschulstudium in Sankt Petersburg und ist seit 2015 in Deutschland als Arzt tätig. Die Diakonie Kliniken bieten das gesamte Spektrum der modernen Gefäßmedizin: Dazu gehören unter anderem Eingriffe an der Halsschlagader (Carotischirurgie), die Versorgung von Aortenaneurysmen, Bypass-Operationen bei arterieller Verschlusskrankheit (pAVK), die Behandlung von Krampfadern sowie die Versorgung des diabetischen Fußsyndroms. Notfälle wie arterielle Verschlüsse, die Ruptur eines Aneurysmas oder Embolien können rund um die Uhr versorgt werden. Ein Alleinstellungsmerkmal ist der hochmoderne Hybrid-OP, in dem klassische (offene chirurgische) Operationen mit bildgesteuerten Kathetereingriffen kombiniert werden können. Hier lassen sich auch komplexe Gefäßverschlüsse oder Aneurysmen effektiv und sicher behandeln. Wo immer es medizinisch möglich ist, kommen schonende endovaskuläre Verfahren zum Einsatz, in der Regel nur unter lokaler Betäubung und ohne Vollnarkose. „Durch kleinste Zugänge über die Haut können wir im Gefäßsystem arbeiten und Stents oder Ballons einsetzen. Das bedeutet für unsere Patientinnen und Patienten eine deutlich schnellere Erholung“, so Dr. Proff. Der Kaufmännische Direktor Manuel Seidel begrüßt den Zuwachs im Team ausdrücklich: „Die Gefäßchirurgie ist ein zentraler Bestanteil unseres medizinischen Leistungsangebotes. Unser Chirurgen-Team leistet hier hervorragende Arbeit, sodass die Nachfrage stetig steigt. Gerade bei Durchblutungsstörungen, die oft mit Mobilitätseinschränkungen einhergehen, ist eine wohnortnahe Versorgung auf hohem fachlichem Niveau entscheidend. Mit dem neuen Kollegen, Herrn Mirsolikh Mirsadikov, setzen wir dafür ein wichtiges Zeichen und investieren gezielt in Qualität und Zukunftsfähigkeit.“ Das Gefäßzentrum der Diakonie Kliniken versteht sich als interdisziplinärer Partner und arbeitet eng mit den Fachabteilungen für Innere Medizin, Diabetologie, Nephrologie (Shuntzentrum), Radiologie, Kardiologie und Onkologie und zusammen. Auch Hausarzt- und Facharztpraxen sind wichtige Partner in der sektorenübergreifenden Versorgung. Durch den Ausbau der gefäßchirurgischen Kapazitäten stellt sich die Klinik den wachsenden Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft und sichert langfristig eine leistungsstarke gefäßchirurgische Versorgung in der Region.
Wenn das Herz aus dem Takt gerät, kann das ernsthafte gesundheitliche Folgen haben – von Herzschwäche und Schlaganfall und bis hin zum plötzlichen Herztod. Deshalb ist eine frühzeitige Behandlung besonders wichtig. Um Patientinnen und Patienten mit Herzrhythmusstörungen noch besser zu versorgen, bauen die Diakonie Kliniken Bad Kreuznach ihr Angebot im Bereich der Elektrophysiologie aus. Am 1. Juli hat Dr. med. Konstantinos Avranas die Leitung dieses Spezialbereichs übernommen und verstärkt das kardiologische Team um Chefärztin Dr. Nevin Yilmaz-Zeytin in der Ringstraße. „Wir freuen uns sehr über diese wichtige Neubesetzung“, sagt Manuel Seidel, Geschäftsführer der Diakonie Kliniken. „Mit Herrn Dr. Avranas gewinnen wir einen erfahrenen Spezialisten, der unser ärztliches Team bereichert und das medizinische Angebot unserer Kliniken weiter stärkt. Dies ist ein weiterer bedeutender Schritt, um die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten auf höchstem Niveau sicherzustellen.“ Dr. Nevin Yilmaz-Zeytin, Chefärztin der Kardiologie, ergänzt: „Dank der umfangreichen Erfahrung von Herrn Dr. Avranas in der Diagnostik und Behandlung von Herzrhythmusstörungen können wir nun sämtliche moderne Verfahren der invasiven Elektrophysiologie direkt in Bad Kreuznach anbieten und unser kardiologisches Spektrum gezielt ausbauen.“ Dr. Konstantinos Avranas ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie mit der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin. Zuletzt war er als Oberarzt in der Sektion für invasive Elektrophysiologie an der Asklepios Klinik in Langen, Hessen, tätig. Im Jahr 2024 absolvierte er eine spezialisierte Weiterbildung am weltweit anerkannten Zentrum für Elektrophysiologie der Universität La Paz in Madrid und ist seit Ende des letzten Jahres von der Europäischen Gesellschaft für Herzrhythmusstörungen (EHRA) als invasiver Elektrophysiologe zertifiziert. Er ist zudem Dozent an der European University Cyprus in Frankfurt und veröffentlicht regelmäßig in internationalen Fachzeitschriften. Elektrophysiologische Untersuchungen, kurz EPU, helfen dabei, die genaue Ursache von Herzrhythmusstörungen zu finden und direkt zu behandeln. Dabei werden über dünne Katheter elektrische Signale im Herzen gemessen, um fehlerhafte Impulsgeber zu erkennen – ähnlich einer inneren EKG-Ableitung. So können die für die Störung verantwortlichen krankhaften Erregungsquellen punktgenau verödet werden. „Die Therapiemöglichkeiten von Herzrhythmusstörungen haben sich rasant weiterentwickelt – wir können heute mit Katheter-Ablationen sehr wirksam und gleichzeitig schonend behandeln. Aktuell erweitern wir unser Leistungsspektrum durch eine neue Energieform. Neben den etablierten Verfahren wie Radiofrequenzablation (Verödung mittels Hitze) und Kryoablation (Kälte) wird künftig auch die neuartige Pulsed-Field-Ablation (PFA) angeboten. Diese Technik nutzt gezielte elektrische Impulse zur Verödung krankhafter Herzzellen und ist besonders schonend für umliegendes Gewebe wie die Speiseröhre oder Nerven. Das bedeutet weniger Komplikationen und eine schnellere Erholung für unsere Patientinnen und Patienten“, erklärt Dr. Yilmaz-Zeytin. Unter Verwendung modernster Technik versorgt das kardiologische Team jährlich rund 2.000 Patientinnen und Patienten mit koronaren und strukturellen Herzerkrankungen. Das Spektrum reicht von der Implantation von Stents, Herzschrittmachern, CRT-Systemen und Defibrillatoren bis hin zu interventionellen Klappentherapien, Vorhofohr- und Septumverschlüssen sowie dem gesamten Bereich der modernen Kardiologie. Das Herzstück der Abteilung sind die zwei vollausgestatteten Herzkatheterlabore, in denen auch die elektrophysiologischen Untersuchungen durchgeführt werden. Auch komplexe Ablationen, einschließlich ventrikulärer Tachykardien, sind nun in Bad Kreuznach möglich. Diese Herzrhythmusstörungen entstehen in den Herzkammern, wenn dort fehlerhafte elektrische Impulse kreisen oder zusätzliche elektrische Signale auftreten. Dies kann zum Beispiel durch Narbengewebe nach einem Herzinfarkt oder andere strukturelle Veränderungen verursacht werden. Die Herzfrequenz kann dabei deutlich erhöht sein und in ungünstigen Fällen in ein lebensbedrohliches Kammerflimmern übergehen, bei dem das Herz unkoordiniert zuckt und den Kreislauf nicht mehr aufrechterhalten kann. Zur präzisen Abklärung von Herzrhythmusstörungen bietet die Kardiologie bereits eine spezialisierte Rhythmussprechstunde an. Eine Überweisung/Einweisung durch Haus- oder Fachärzte ist jederzeit möglich, Termine können bereits unter der Nummer 0671/605-2170 vereinbart werden. „Damit schaffen wir eine wichtige Schnittstelle zu den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen in der Region, die uns Patienten bei unklaren Befunden oder zur Überprüfung der Notwendigkeit einer invasiven Rhythmustherapie (Ablation) gezielt vorstellen können“, erklärt Dr. Avranas. Der neue Leiter freut sich auf seine neue Aufgabe und das Team: „Herzrhythmusstörungen sind für Betroffene eine erhebliche Belastung und nehmen im höheren Alter weiter zu. Umso wichtiger ist es, moderne Behandlungsverfahren wohnortnah verfügbar zu machen – und genau das können wir hier in Bad Kreuznach bieten.“ Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Eine gut erreichbare, spezialisierte Versorgung in diesem Bereich ist deshalb von großer Bedeutung. Mit dem Ausbau der Elektrophysiologie und der personellen Verstärkung festigen die Diakonie Kliniken ihre Rolle als leistungsstarkes medizinisches Zentrum im Naheland.
Das umfassende spezielle medizinische und pflegerische Betreuungsangebot des Palliativstützpunktes ermöglicht selbst schwer erkrankten Patientinnen und Patienten die Rückkehr in ihre heimische Umgebung und ein dauerhaftes Verbleiben zu Hause. Dabei richten sich die Angebote und Hilfen immer nach den individuellen Bedürfnissen der Patienten und ihrer versorgenden Angehörigen aus. Welche Unterstützungsangebote es gibt und wie sich das multiprofessionelle Team zusammensetzt, erklärt Adel Karim Antar in seinem Vortrag. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Referent: Adel Karim Antar, Leiter des Palliativstützpunktes Rheinhessen-Nahe der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach Der Vortrag beginnt um 17 Uhr im Haus des Gastes in der Kurhausstraße 22 - 24 in Bad Kreuznach. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Seit 25 Jahren ist die Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie der Diakonie Kliniken Hunsrück ein unverzichtbarer Bestandteil der regionalen Gesundheitsversorgung. Wir stehen den Menschen im Rhein-Hunsrück-Kreis in psychischen Krisen bei und helfen ihnen, ihren Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben zu finden. Unser Behandlungsangebot ist so vielfältig wie die persönlichen Herausforderungen der Menschen, die wir betreuen, und umfasst biologische und psychotherapeutische Ansätze. Anlässlich unserer Jubiläumsfeier im Schloss Simmern erwarten Sie Grußworte, interessante Fachvorträge und Einblicke in unsere Arbeit. Ab 20 Uhr findet ein Konzert der Jazzband „Triosence” statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung bis zum 15. August 2026 per Telefon unter (06761) 81 1338 oder per E-Mail an hk-psychiatrie-sek@kreuznacherdiakonie.de
Der Palliativstützpunkt Rheinhessen/Nahe lädt Sie herzlich ein, die spezialisierte ambulante Palliativversorgung kennenzulernen: Donnerstag, 13. August, 16 bis 19 Uhr Luthersaal, Ringstraße 60, Bad Kreuznach ab 16 Uhr: Begrüßung und Impulsvorträge 16:00 Uhr Begrüßung Manuel Seidel (Geschäftsführer Diakonie Kliniken gGmbH) 16:10 Uhr Vorstellung SAPV Adel Antar (ärztliche Leitung des Palliativstützpunkt RHN) 16:30 Uhr Impuls Vortrag Robert Gosenheimer (ärztliche Leitung der Palliativstation Standort Mühlenstraße) 16:40 Uhr Impuls Vortrag Dr. med. Brigitte Jage (ärztliche Leitung Palliativmedizinischer Konsildienst Standort Ringstraße) 16:50 Uhr Impuls Vortrag Dr. med. Stefanie Schulz (onkologische Praxis Bad Kreuznach) ab 17 Uhr: Interaktive Stände Aromapflege (Ines Schmidberger) Wundversorgung (Sybille Ulrich und Elke Jaeger- Schmidt) Kunsttherapie (Martina Werries) Pflegegrade (Yasmin Haag) Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht (Constanze Klein) Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Um Anmeldung wird gebeten: sapv@kreuznacherdiakonie.de oder Telefon (0671) 372-1430
Immer mehr Menschen leiden unter Schmerzen in Hüfte und Knie, die durch Arthrose verursacht wird. Wie die Medizin heute helfen kann, die Beweglichkeit zu erhalten und was eine Arthrose eigentlich ist, erklärt die Chefärztin für Orthopädie und Leiterin des Endoprothetikzentrums. Dabei geht sie auf die verschiedenen konservativen und operativen Behandlungsmethoden bis hin zum Gelenkersatz und der Nachbehandlung ein. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Referentin: Dr. med. Martina Dafferner-Franzmann, Chefärztin Orthopädie/Rheumaorthopädie, Diakonie Kliniken Bad Kreuznach Interessierte sind herzlich eingeladen, sich über die neuesten Erkenntnisse und Verfahren zu informieren. Im Anschluss an den Vortrag können die Gäste Fragen stellen und ein persönliches Gespräch mit der Orthopädin führen. Der Gesundheitsvortrag beginnt um 17 Uhr im Haus des Gastes in der Kurhausstraße 22 - 24 in Bad Kreuznach. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Gesunde Füße sind die Voraussetzung für Mobilität und wesentlich für unsere Lebensqualität. Wie wichtig die Füße sind, wird vielen allerdings erst richtig bewusst, wenn Beschwerden auftreten. Kommt es infolge von Unfällen, Krankheiten oder des jahrelangen Tragens von unpassendem Schuhwerk zu Verformungen oder Fehlstellungen, sind Spezialisten gefragt. Im Vortrag geht der Leitende Oberarzt der Orthopädie, auf die häufigsten Krankheitsbilder des Vor- und Mittelfußes ein und erläutert die aktuellsten nicht-operativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten. Referent: Tomas Cicinskas, Leitender Oberarzt Orthopädie/Rheumaorthopädie, Diakonie Kliniken Bad Kreuznach Interessierte sind herzlich eingeladen, sich über die neuesten Erkenntnisse zu informieren. Im Anschluss an den Vortrag können die Gäste Fragen stellen und ein persönliches Gespräch mit dem Referenten führen. Der Vortrag beginnt um 17 Uhr im Haus des Gastes in der Kurhausstraße 22 - 24 in Bad Kreuznach. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Im Fokus der Veranstaltung stehen moderne diagnostische Verfahren und Behandlungsmöglichkeiten bei Krebserkrankungen am Darm, der Leber und der Bauchspeicheldrüse. Die Chefärzte Dr. Daniel Schmitz und Dr. Gunnar Proff geben verständliche Einblicke in aktuelle Vorsorge- und Therapiekonzepte. Referenten: Dr. Gunnar Proff, Leiter des Viszeralonkologischen Zentrums, Diakonie Kliniken Bad Kreuznach und Dr. Daniel Schmitz, Chefarzt Innere Medizin Interessierte sind herzlich eingeladen, sich über die neuesten Erkenntnisse zu informieren. Im Anschluss an den Vortrag können die Gäste Fragen stellen und ein persönliches Gespräch mit den Referenten führen. Der Vortrag beginnt um 17 Uhr im Haus des Gastes in der Kurhausstraße 22 - 24 in Bad Kreuznach. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.