Das Darmkrebszentrum Nahe
Vernetzte Expertise für Ihre Gesundheit
Als Teil der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach gGmbH bündelt das Darmkrebszentrum Nahe die Kompetenzen verschiedener Fachabteilungen, Praxen und Kooperationspartner. Durch die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Fachrichtungen können wir Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs eine umfassende Versorgung bieten – von der Diagnostik über die Behandlung bis hin zur Nachsorge. Unser gemeinsames Ziel ist eine Therapie nach höchsten medizinischen Qualitätsstandards.
Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung in der Bundesrepublik Deutschland. Rund 70.000 Menschen sind jährlich davon betroffen. Die gute Nachricht ist, dass die Heilungschancen bei Darmkrebs mittlerweile sehr gut sind. Einen großen Anteil daran hat nicht nur die medizinische Entwicklung der letzten Jahre, sondern auch die interprofessionelle Zusammenarbeit aller Beteiligten. Diese Bündelung von Kompetenzen in Form von Darmzentren wie dem Darmkrebszentrum Nahe ist ein entscheidender Erfolgsgarant im Kampf gegen den Darmkrebs. Um Darmkrebs noch besser bekämpfen zu können als bisher, gibt es zahlreiche Forschungsvorhaben zur Verbesserung der Therapie. Auch das Darmkrebszentrum Nahe beteiligt sich an solchen Studien.
Leitung des Darmkrebszentrums Nahe
Gemeinsam für Ihre bestmögliche Versorgung: Dr. med. Arnold Nißen (Zentrumskoordinator), Dr. med. Gunnar Proff (Zentrumsleitung) und Dr. med. Marcus Dahlem (Zentrumskoordinator) koordinieren die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller beteiligten Fachbereiche und stellen sicher, dass Sie während Ihrer gesamten Behandlung nach aktuellen medizinischen Standards betreut werden.
Die Struktur des Zentrums
Die hohe Qualität dieser Arbeit zeigt sich auch in der Zertifizierung des Darmkrebszentrums Nahe durch die Deutsche Krebsgesellschaft im Juni 2008, die im September 2025 erneut bestätigt wurde. Außerdem sind wir seit November 2008 vom Tumorzentrum Rheinland-Pfalz und seit 2010 auch vom Land Rheinland-Pfalz als onkologischer Schwerpunkt anerkannt.
Behandlungswegweiser
Auf Ihrem Behandlungsweg arbeiten viele Spezialistinnen und Spezialisten eng zusammen. Nachfolgend stellen wir Ihnen die einzelnen Fachbereiche vor und zeigen Ihnen, wer Sie in den jeweiligen Phasen Ihrer Behandlung begleitet.
Bei Fragen stehen Ihnen die genannten Ansprechpartner gerne zur Verfügung. Weitere Kontaktinformationen finden Sie auch im Bereich Kooperationen.
Alle Partner im Detail
Endoskopie
In unserer Abteilung für Endoskopie setzen wir für ihre Sicherheit und Ihren Komfort modernste Medizintechnik ein. Bei Ihrer Darmspiegelung unterstützt eine künstliche Intelligenz die Untersuchung in Echtzeit, sodass selbst kleinste Krebsvorstufen sicher erkannt werden können. Die Untersuchung verläuft für Sie dank einer kurzen Schlafspritze (Sedierung) vollkommen schmerzfrei. Sie fallen in einen tiefen, entspannten Schlaf und bekommen von dem Eingriff nichts mit. Zudem nutzen wir für das Entfalten des Darms medizinisches Kohlendioxid anstelle von Raumluft, wodurch unangenehme Blähungen oder Bauchschmerzen nach dem Aufwachen der Vergangenheit angehören. Sollten wir während der Spiegelung kleine oder mittelgroße Tumoren entdecken, können wir diese meist direkt über das Endoskop abtragen, was Ihnen eine Operation ersparen kann.
Für eine lückenlose Diagnostik nutzen wir zudem die Chromendoskopie, bei der spezielle Lichtfilter flache Gewebeveränderungen sichtbar machen. Die Beurteilung der umliegenden Organe und der Darmwand erfolgt hochpräzise von innen mittels Endosonografie. Dieser Ultraschall direkt an der Endoskopspitze erlaubt bei Bedarf auch sofortige, millimetergenaue Eingriffe. Um zudem Tochtergeschwülste in der Leber sicher auszuschließen, nutzen wir modernste Ultraschalldiagnostik mit einem sehr gut verträglichen Kontrastmittel. Dieses Verfahren bietet Ihnen höchste Treffsicherheit bei der Suche nach Metastasen – vollkommen schmerzfrei und ohne jede Strahlenbelastung.
Nach der Untersuchung wachen Sie schnell im Aufwachraum auf.
Abteilung für Innere Medizin und Gastroenterologie
Mühlenstraße 39, 55543 Bad Kreuznach
Telefon: 0671/372-1226
E-Mail: mw-innere-abteilung@kreuznacherdiakonie.de
Internetseite
Chirurgische Darmkrebssprechstunde
Die Erstvorstellung in unserer viszeralchirurgischen Darmkrebssprechstunde bildet das Fundament für Ihre individuelle Therapiestrategie. Um Verzögerungen im Behandlungspfad zu vermeiden, erfolgt die Indikationsstellung sowie die komplette Organisation und Koordination der stadiengerechten Folge-Diagnostik zentral durch unser interdisziplinäres Team.
Das diagnostische Spektrum wird größtenteils durch uns und unsere Behandlungspartner gewährleistet und basiert auf dem Einsatz modernster, hochauflösender Bildgebungsverfahren und Medizintechniken. Dies garantiert höchste diagnostische Präzision bei minimaler Patientenbelastung. Zudem starten wir bereits hier Ihr individuelles Basisscreening. Neben einem speziellen Ernährungsscreening gehören dazu weitere wichtige Voruntersuchungen, mit denen wir Ihren allgemeinen Gesundheits- und Fitnesszustand genau erfassen. Diese frühzeitigen Ergebnisse ermöglichen es uns, Ihren Körper gezielt zu stärken und Sie vom ersten Tag an optimal auf den chirurgischen Eingriff vorzubereiten.
Auf Basis all dieser Untersuchungsergebnisse erstellen wir Ihren individuellen Therapieplan, den unsere Ärzte im Anschluss persönlich und in aller Ruhe mit Ihnen besprechen. Sie erhalten eine ausführliche Aufklärung und Beratung über Ihre Erkrankung, mögliche Risikofaktoren, die geplante Operation selbst sowie die anschließende Nachbehandlung. Um Ihnen schnellstmöglich Gewissheit zu geben, vereinbaren wir zeitnah Ihren Operationstermin und organisieren lückenlos den gesamten weiteren Ablauf für Sie. Selbstverständlich können Sie bei jedem dieser Schritte von einer Person Ihres Vertrauens begleitet werden.
Kontakt:
Abteilung Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie
- Ringstraße 64, 55543 Bad Kreuznach
- Chefarzt Dr. med. Gunnar Proff
- Sekretariat: 0671/605 -2670
- E-Mail: dk-viszeralchirurgie@kreuznacherdiakonie.de
Privat-Sprechstunde
- Anmeldung: 0671/372-1620; 0671/605 -2670
- Sprechzeiten: Dienstag, 8 bis 12 Uhr
Viszeralonkologische Sprechstunde
- Anmeldung: 0671/372-1620
- Sprechzeiten: Montag, 14 bis 16 Uhr und Freitag, 8 bis 12 Uhr
Sprechstunde für kolorektale Karzinome
- Anmeldung: 0671/372-1620
- Sprechzeiten: Donnerstag, 14 bis 16 Uhr
Radiologie
Radiologie
Die Radiologischen Leistungen werden durch die Fachabteilung für Radiologie der Diakonie Kliniken (Dr. med. Johannes Zander) sowie unseren Kooperationspartner, die Gemeinschaftspraxis Radiologie Rhein Nahe (Dres. med. Norbert Vogel und David Werner), erbracht.
Leistungsspektrum:
- Computertomographie (CT)
- Magnetresonanztomographie (MRT)
- Sonografie (Ultraschall),
- Röntgenuntersuchungen
- CT gesteuerte Punktionen
Hierfür werden hochmoderne Geräte zum Beispiel für CT- Untersuchungen und MRT- Untersuchungen in den Räumlichkeiten des Krankenhauses betrieben.
Kontakt:
Abteilung für diagnostische Radiologie
- Ringstraße 64, 55543 Bad Kreuznach
- Telefon: 0671/605-2149
- Internetseite
Radiologische Gemeinschaftspraxis Rhein Nahe
- Mühlenstraße 41, 55543 Bad Kreuznach
- Telefon: 0671/20 53 53 53
- E-Mail: info@rrn.de
- Internetseite
Tumorkonferenz
Das Fundament einer modernen Krebstherapie an den Diakonie Kliniken Bad Kreuznach bildet die wöchentlich stattfindende, interdisziplinäre Tumor-konferenz des zertifizierten Darmkrebszentrums. Im Rahmen dieser hochspezialisierten Fallbesprechung kommen alle relevanten Fachdisziplinen – von der Viszeralchirurgie über die Onkologie, Gastroenterologie und Strahlentherapie bis hin zur Pathologie und Radiologie – an einem Tisch zusammen. Jedes Krankheitsbild wird hier ohne Zeitdruck individuell analysiert, um auf Basis der neuesten medizinischen Leitlinien eine maßgeschneiderte, optimale Behandlungsstrategie für jede Patientin und jeden Patienten festzulegen.
Über die rein interne Versorgung hinaus fungiert die Tumorkonferenz als wichtiges regionales Kompetenzzentrum und Bindeglied zur ambulanten Medizin. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sind ausdrücklich eingeladen, die Befunde ihrer eigenen Patientinnen und Patienten vorzustellen. Im direkten, kollegialen Dialog mit den klinischen Spezialisten des Zentrums werden so auch komplexe ambulante Fälle gemeinsam diskutiert, wodurch eine lückenlose und fachübergreifende Betreuung von der Erstdiagnose bis zur Nachsorge garantiert wird.
Kontakt:
- Oberarzt Robert Gosenheimer, Telefon: 0671/372-1296
- Study Nurse Christina Harvey, Telefon: 0671/ 372-1626
- Stephanie Müller, Telefon: 0671/605-2675
Ort & Uhrzeit:
- Mittwoch 14 Uhr
- Medienraum, 5. OG, Bauteil D
- Mühlenstraße 39, 55543 Bad Kreuznach
Alle weiteren Informationen finden Sie hier.
Operative Therapie
Die Diagnose einer Krebserkrankung ist für Patienten und Angehörige ein einschneidendes Erlebnis. Im zertifizierten Darmkrebszentrum Nahe in Bad Kreuznach möchten wir Ihnen die bestmögliche medizinische Versorgung und menschliche Sicherheit geben. Unsere Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie arbeitet dabei als zentraler Baustein eng mit allen anderen Spezialisten Hand in Hand.
Im Rahmen der Viszeralchirurgie gehören laparoskopische/minimalinvasive und endoskopisch unterstütze OP-Verfahren ebenso zum Leistungsspektrum des Darmkrebszentrums wie die Diagnostik und operative Therapie von Metastasen. Wir setzen alles daran, gesundes Gewebe und wichtige Funktionen zu schonen. Durch moderne OP-Techniken gelingt es uns heute in den allermeisten Fällen, die Entstehung eines dauerhaften künstlichen Darmausgangs (Stoma) zu verhindern.
In der Tumordatenbank des klinisch onkologischen Registers werden alle operierten Tumore des Darmkrebszentrums dokumentiert. Die statistisch wissenschaftlichen Auswertungen der Daten bestätigen eine niedrige Komplikationsrate und eine onkologische Behandlungsqualität, die den internationalen Standards entspricht.
Kontakt:
Abteilung Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie
- Ringstraße 64, 55543 Bad Kreuznach
- Chefarzt Dr. Gunnar Proff
- Telefon: 0671/605-2670
- E-Mail: dk-viszeralchirurgie@kreuznacherdiakonie.de
- Internetseite
Anästhesie, Intensiv- und Schmerzmedizin
Gemeinsam mit der Inneren Abteilung betreibt die Anästhesieabteilung die interdisziplinäre Intensivstation mit insgesamt 12 Betten. Durch die enge fachliche Zusammenarbeit verschiedener Spezialisten wird eine fachübergreifende Behandlung der Patient*innen abgesichert. Moderne Ernährungsstrategien, wie sie nach großen Darmoperationen notwendig sind, werden hier ebenso angeboten wie eine optimale Schmerztherapie.
Hier stehen beispielsweise regionalanästhesiologische Katheterverfahren (z. B. Periduralkatheter), aber auch kontrollierte Analgesieverfahren (z.B. PCA) zur Verfügung. Hierbei können sich Patient*innen Schmerzmittel selbständig über eine Pumpe verabreichen, so dass eine gewisse Unabhängigkeit gegeben ist.
Kontakt:
Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin
- Chefarzt Dr. Veit-Christian Kürschner
- Ringstraße 64, 55543 Bad Kreuznach
- Telefon: 0671/605-2150
- E-Mail: woelfeas@kreuznacherdiakonie.de
- Internetseite
Strahlentherapie
Zur Anwendung kommt eine Strahlentherapie in der Regel bei den Karzinomen der Rektum- oder Enddarmregion. Häufig erfolgt die Strahlentherapie in Kombination mit einer Chemotherapie vor oder nach der Operation des betroffenen Darmabschnittes. Beim Rektumkarzinom unterscheidet man Tumore, welche sehr nahe am Darmschließmuskel wachsen und solche, die sich in einigen Zentimetern Entfernung zum Schließmuskel befinden. Ferner unterscheidet man Tumore, die sehr begrenzt auf der Darmwand wachsen oder solche, die sich über die Darmwand hinaus in die Umgebung ausdehnen. Je nach Situation wird durch ein Expertengremium eine individuelle Therapieentscheidung getroffen.
Unsere Partner verfügen über hochmoderne Linearbeschleuniger, mit denen die Strahlendosis sehr exakt eingestellt und platziert werden kann. Gleichzeitig kann das umliegende gesunde Gewebe weitgehend geschont werden. Vor Beginn der Strahlentherapie wird mit den Patientinnen und Patienten ein ausführliches Erstgespräch geführt, so dass diese über den Ablauf der Behandlung und mögliche Nebenwirkungen genau informiert sind.
Moderne Bestrahlungstechnik, wie zum Beispiel die intensitätsmodulierte Bestrahlung, macht eine Strahlentherapie mittlerweile in den meisten Fällen gut verträglich und kann überwiegend ambulant durchgeführt werden. Während der mehrwöchigen Therapiephase können die Patientinnen und Patienten ihren Alltag gut gestalten, da die jeweilige Bestrahlungseinheit nur wenige Minuten dauert.
Kontakt:
Strahlentherapie RheinMainNahe
- Prof. Dr. Ralph Mücke, Dr. med. Julia Christine Hallmann
- Mühlenstraße 39a, 55543 Bad Kreuznach
- Telefon: (0671) 9206580 ∙ E-Mail: praxis-kh@strahlen-rmn.de
- Internetseite
Zentrum für Strahlentherapie
- Dr. med. Adrian Staab, Dr. med. Eva Holzhäuser
- Ringstraße 64a, 55543 Bad Kreuznach
- Telefon: (0671) 215 49 400
- E-Mail: kontakt@strahlentherpie-staab.de
- Internetseite
Chemotherapie
Mittlerweile können viele Chemotherapien bei entsprechender Verträglichkeit ambulant verabreicht werden. Hier arbeiten wir mit der onkologischen Praxis Dr. Christoph Schulz zusammen. Das Leistungsspektrum der Praxis umfasst unter anderem die Verabreichung von Zytostatika („Chemotherapie“) mittels tragbarer Infusionspumpen für zu Hause, Infusionstherapien, Hormontherapie, Antikörpertherapien und die Gabe von Bluttransfusionen. Sollte dennoch eine stationäre Behandlung nötig werden, erfolgt eine enge Verzahnung der ambulanten und stationären Bereiche mit der Möglichkeit, die Therapie in der Onkologie des Krankenhauses stationär durchzuführen. Dabei werden im gesamten Spektrum alle in der Tumortherapie gängigen Chemotherapien durchgeführt.
Kontakt:
Praxis für Onkologie und Hämatologie
- Dr. Christoph Schulz & Dr. Stefanie Schulz
- Mühlenstraße 41, 55543 Bad Kreuznach
- Telefon: (0671) 372-1782
- E-Mail: anmeldung@onkologie-kreuznach.de
- Internetseite
Abteilung für Radio-Onkologie
- Oberarzt Robert Gosenheimer
- Telefon: (0671) 372-1765
- Mühlenstraße 39, 55543 Bad Kreuznach
- E-Mail: mw-onkologie@kreuznacherdiakonie.de
Pflege
Während Ihrer Behandlung im Darmkrebszentrum Nahe bildet unser Pflegepersonal das verlässliche Fundament Ihrer Betreuung. Durch eine lückenlose digitale Pflegedokumentation und die strukturierte, persönliche Übergabe bei jedem Schichtwechsel garantieren wir eine qualitativ hochwertige und kontinuierliche Pflege rund um die Uhr. Im Mittelpunkt unseres Handelns steht dabei immer der Mensch. Unsere pflegerische Grundhaltung ist geprägt von tiefem Respekt, Empathie und einfühlendem Verstehen. Unser Ziel ist es, Sie aktiv bei der Wiedererlangung Ihrer Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit zu unterstützen.
Um diesem Anspruch einer ganzheitlichen Betreuung gerecht zu werden, setzen wir auf den Stationen das Konzept der Bereichspflege um – das bedeutet feste und vertraute Bezugspersonen für Sie.
Diese Säule unseres Zentrums greift hierbei die onkologische Fachpflege: Unsere speziell ausgebildeten Onkologie-Pflegekräfte verfügen über tiefgehendes Expertenwissen in der Betreuung von Krebspatienten. Sie begleiten Sie mit hoher Sensibilität bei spezifischen Therapien, dem Nebenwirkungsmanagement und in allen emotional fordernden Phasen der Erkrankung. Diese onkologische Spezialkompetenz sichern wir durch eine fortwährende Aus-, Fach- und Weiterbildung nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, um Ihnen stets die bestmögliche und sicherste Pflege zukommen zu lassen.
Kontakt:
Onkologische Fachpflege
Physiotherapie
In der Praxis für Physiotherapie der Diakonie Kliniken betreut ein examiniertes und engagiertes Team Patientinnen und Patienten aus allen Fachabteilungen. Auch die Patientinnen und Patienten des Darmkrebszentrums finden hier Ansprechpersonen und Therapiemöglichkeiten, die auf ihre individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Da die Physiotherapie unter dem Dach des Krankenhauses angesiedelt ist und die Termine flexibel vergeben werden, können die physiotherapeutischen Maßnahmen für Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs ohne zusätzliche Belastungen in die Behandlung integriert werden. Das physiotherapeutische Angebot erstreckt sich von Krankengymnastik über Massagen, Lymphdrainagen und Bäder bis hin zu Thermo- und Elektrotherapien. In Absprache mit den behandelnden Ärzten/-innen des Darmkrebszentrums werden individuelle Therapiepläne entwickelt. Durch die früh eingeleitete und individuell angepasste Physiotherapie kann der Heilungsverlauf sehr positiv beeinflusst werden.
Kontakt:
Ringstraße:
- Stephan Waßmann
- Telefon: 0671/605-2943
- Ringstraße 64, 55543 Bad Kreuznach E-Mail: wassmast@kreuznacherdiakonie.de
Mühlenstraße:
- Andreas Eislöffel
- Telefon: 0671/372-1247
- Mühlenstraße 39, 55543 Bad Kreuznach
- E-Mail: mw-physiotherapie@kreuznacherdiakonie.de
Psychoonkologie
Eine Krebserkrankung trifft den Menschen direkt und ganz. Körper und Seele sind aus dem Lot, die Familie und das soziale Umfeld sind mit betroffen. Viele Fragen tauchen auf. Neben der qualifizierten medizinischen Diagnostik und Behandlung ist eine psychoonkologische Betreuung ein wichtiger Bestandteil des Therapieangebotes der Diakonie Kliniken. Hierdurch erhalten Sie und auch Ihre Angehörigen Beratung und Unterstützung, um mit den auftauchenden Ängsten und Sorgen umzugehen, den inneren Halt wieder zu finden und mit der veränderten Lebenssituation zurecht zu kommen. Sie erhalten Begleitung in Ihrer Zusammenarbeit mit den Ärztinnen und Ärzten und der Pflege sowie Beratung zu Belastungen im Zusammenhang mit Ihrer Erkrankung in den Bereichen ‚Partnerschaft/Familie’ sowie ‚berufliches Umfeld’. Das therapeutische Angebot umfasst nicht nur die Krisenintervention, sondern auch einzeltherapeutische Gespräche, gemeinsame bzw. gesonderte Gespräche mit Angehörigen, Anleitung zu Entspannungs- und Imaginationsübungen. Die psychoonkologische Betreuung findet während Ihres stationären Aufenthaltes statt und Sie erhalten Beratung über Möglichkeiten einer psychosozialen Weiterbetreuung nach Ihrer Entlassung. In den Diakonie Kliniken – Mühlenstraße/Marienwörth ist die Psychoonkologie Teil des Teams der Fachabteilung für Akutpsychosomatik, die Betreuung erfolgt durch spezifisch qualifizierte psychologische und ärztliche Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten.
Kontakt:
Abteilung für Akutpsychosomatik
- Chefarzt Dr. Holger Rennollet
- Mühlenstraße 39, 55543 Bad Kreuznach
- Telefon: 0671/372-1252
- E-Mail: mw-akutpsychosomatik@kreuznacherdiakonie.de
- Internetseite
Psychoonkologische Sprechstunde
Montag von 15.30 bis 16.30 Uhr, Mühlenstraße 39, Bauteil C, Raum 519
Telefon: 0671/372-1510
Palliativmedizin
Der Schwerpunkt der palliativmedizinischen Arbeit liegt in der Linderung von Leiden und Beschwerden der Patientinnen und Patienten, die sich im fortgeschrittenen Stadium einer nicht heilbaren Erkrankung befinden. Deren Bedürfnisse und Wünsche stehen stets im Vordergrund, sodass die medizinische Versorgung darauf abgestimmt wird. Auf der Palliativstation werden diese Patientinnen und Patienten stationär betreut, während sie in der palliativmedizinischen Ambulanz, beides unter Leitung von Oberarzt Robert Gosenheimer, ambulant begleitet werden. Das Ziel der Behandlung ist die Verbesserung der Lebensqualität durch eine optimale Beschwerdetherapie, wobei ein Schwerpunkt der Arbeit die Schmerzbehandlung ist. Ein palliativmedizinischer Konsildienst kümmert sich zusätzlich um Betreuung der stationären Patienten in der Ringstraße.
Kontakt:
Palliativstation:
- Oberarzt Robert Gosenheimer
- Telefon: 0671/372-1765
- Mühlenstraße 39, 55543 Bad Kreuznach
- E-Mail: mw-onkologie@kreuznacherdiakonie.de
Palliativmedizinischer Konsildienst:
- Telefon: 0671/605-2150
- Ringstraße 64, 55543 Bad Kreuznach
- E-Mail: jagebr@kreuznacherdiakonie.de
Palliativstützpunkt Rheinhessen-Nahe
Der Palliativstützpunkt Rheinhessen-Nahe an den Diakonie Kliniken hat im Oktober 2009 seine Tätigkeit aufgenommen. Der Stützpunkt bietet die ambulante palliativmedizinische Versorgung (SAPV) von rund 250.000 Menschen im Gebiet Lauterecken, Bad Sobernheim, Bad Kreuznach, Bingen, bis hin nach Ingelheim im Umkreis von 30 Kilometern um Bad Kreuznach mit spezialisierter ambulanter Palliativmedizin an. Zurzeit gehören 10 Palliativmediziner/-innen und die Palliative Care Fachkräfte aus 10 verschiedenen ambulanten Pflegediensten und Sozialstationen zum Team. Auf diesem Weg kann auch eine 24-Stunden-Rufbereitschaft vorgehalten werden.
Kontakt:
Palliativstützpunkt Rheinhessen-Nahe
- Ärztliche Leitung: Adel Karim Antar
- Teamleitung: Sabrina Kron
- Telefon: 0671/372-1430 o. 0671/372-1765
- Mühlenstraße 51, 55543 Bad Kreuznach
- E-Mail: sapv@kreuznacherdiakonie.de
- Internetseite
Seelsorge
Ein Team aus erfahrenen katholischen und evangelischen Seelsorger/-innen steht Ihnen gerne zur Seite. Sie nehmen sich Zeit, um mit Ihnen über Ihre Sorgen und Nöte zu sprechen und Sie und Ihre Familienmitglieder zu begleiten. Darüber hinaus gibt es den Krankenhausbesuchsdienst, ehrenamtlich tätige Personen, die Sie in Ihrem Zimmer besuchen und unterstützen können. Sie übernehmen kleine Erledigungen oder haben einfach mal ein offenes Ohr. Alle sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.
Kontakt:
Seelsorge Mühlenstraße:
- Carmen Mohr
- Telefon: 0671/372-1358
- Mühlenstraße 39, 55543 Bad Kreuznach
Seelsorge Ringstraße:
- Diakonin Judith Schneider
- Telefon: 0671/605-2822
- Ringstraße 64, 55543 Bad Kreuznach
Krebsregister Rheinland-Pfalz
Die Diagnose einer Krebserkrankung verändert das Leben von einem Tag auf den anderen. Auch wenn die Medizin heute große Fortschritte bei der Behandlung macht, müssen wir die Entstehung und Therapie von Krebs noch besser verstehen. Seit über 25 Jahren erfasst das Krebsregister in Rheinland-Pfalz wichtige Daten zu Krebserkrankungen. Nach einer bundesweiten Gesetzesänderung wurde dieses System umfassend erweitert. Heute arbeitet es unter dem Namen „IDG Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP“. Der Geschäftsbereich Krebsregister erfasst und analysiert alle Neuerkrankungen und deren Frühformen. Diese Auswertungen sichern die Qualität der medizinischen Versorgung und unterstützen die Forschung.Ein solches Register hilft Betroffenen jedoch nur dann, wenn die Daten vollständig und fehlerfrei sind. Die Meldung Ihrer Krankheitsdaten durch Ihr Behandlungsteam ist gesetzlich im Landeskrebsregistergesetz (LKRG) geregelt. Ihre Daten leisten somit einen wertvollen Beitrag im gemeinsamen Kampf gegen den Krebs.
Kontakt:
IDG Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP gGmbH
Telefon: 06131/97175-0
E-Mail: info@idg-rlp.de
Nachsorge
Für uns im Viszeralonkologischen Zentrum (Ihrem Spezialzentrum für Tumore der Bauchorgane) endet die Betreuung nicht mit dem Abschluss der Behandlung. Eine verlässliche und gut organisierte Nachsorge ist ein Kernversprechen unseres Zentrums, das alle unsere Ärzte und Pflegekräfte gemeinsam für Sie einlösen.
Warum ist die Nachsorge so wichtig?
Nach der Diagnose und erfolgreichen Behandlung einer Krebserkrankung – wie etwa Darmkrebs – ist eine regelmäßige ärztliche Kontrolle für jeden Patienten sinnvoll. In den ersten 5 Jahren nach der Behandlung besteht das Risiko, dass die Erkrankung zurückkehrt oder sich Absiedlungen (Metastasen) bilden.
Unsere Ziele für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden:
- Früherkennung: Falls der Tumor zurückkehrt, möchten wir dies so früh wie möglich entdecken, um ihn sofort wieder erfolgreich behandeln zu können.
- Folgen lindern: Wir helfen Ihnen, körperliche oder seelische Folgen der Krebserkrankung und der Operation zu bewältigen.
- Lebensqualität: Ihr persönliches Wohlbefinden und die Rückkehr in einen guten Alltag stehen für uns im Mittelpunkt.
Wir bleiben an Ihrer Seite – auch nach 5 Jahren. Die offiziellen medizinischen Leitlinien sehen eine Nachsorge von 5 Jahren vor. Wir gehen für Sie jedoch einen Schritt weiter: Unser Zentrum garantiert Ihnen eine langfristige Begleitung darüber hinaus. Wir möchten Ihr fester Partner für Ihre Gesundheit bleiben – ein Leben lang.
Nachsorgeschema für kolorektale Karzinome
Chirurgisch-onkologische Nachsorgesprechstunde:
Anmeldung: (0671) 372-1275, 372-1616
Mühlenstraße 39, 55543 Bad Kreuznach
Sprechzeiten: Mi. 8-14 Uhr und nach individueller Vereinbarung
Sozialdienst
Die Zeit nach der Diagnose Krebs ist eine Zeit, in der die betroffenen Personen und deren Zugehörigen Unterstützung und viel Information brauchen. Neben der möglichen körperlichen und seelischen Belastung sehen sich die betroffenen Personen unter Umständen mit sozialrechtlichen Fragen, beruflichen Problemen und der weiteren Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt konfrontiert.
Das Team des Sozialdienstes steht Ihnen in dieser veränderten Lebens-situation unterstützend zur Seite. Durch kompetente und vertrauliche Beratung besteht das Angebot, gemeinsam die Ihnen zustehenden Sozialleistungen zu beantragen, eine Rehabilitation einzuleiten beziehungsweise die weitere häusliche oder stationäre Versorgung zu klären.
Außerdem geben Ihnen die Teammitglieder des Sozialdienstes Informationen zu Selbsthilfegruppen und weiteren Beratungs- und Anlaufstellen nach der Entlassung.
Kontakt:
Ringstraße: Simone Tullius
Telefon: 0671/605-2344
Ringstraße 64, 55543 Bad Kreuznach
E-Mail: simone.tullius@kreuznacherdiakonie.de
Mühlenstraße: Svetlana Rochtchina
Telefon: 0671/372-1357
Mühlenstraße 39, 55543 Bad Kreuznach
Selbsthilfegruppen
Eine Krebsdiagnose wirft viele Fragen auf, die rein medizinisch oft nicht beantwortet werden können. Hier bieten Selbsthilfegruppen eine unschätzbare Unterstützung: Sie schenken Ihnen den Austausch mit Menschen, die genau dasselbe durchmachen. Dieses geteilte Verständnis spendet Mut, mindert das Gefühl des Alleinseins und liefert wertvolle Alltagstipps von Betroffenen für Betroffene. Als von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziertes Zentrum arbeiten wir eng mit regionalen und überregionalen Selbsthilfeorganisationen zusammen. Für uns ist diese Kooperation ein fester Baustein einer ganzheitlichen, erstklassigen Krebstherapie, die den Menschen medizinisch wie menschlich rundum auffängt.
ILCO
Die Deutsche ILCO ist die Solidargemeinschaft von Stomaträger*innen (Menschen mit künstlichem Darmausgang oder künstlicher Harn- ableitung) und von Menschen mit Darmkrebs sowie deren Familienmitgliedern. Ihre Arbeit ist bestimmt von den Prinzipien der Selbsthilfe, der Selbstbetroffenheit, des Ehrenamtes sowie der inhaltlichen und finanziellen Unabhängigkeit. Sie orientiert sich allein an den Interessen der Stomaträger*innen und der Menschen mit Darmkrebs. Die Deutsche ILCO bemüht sich um den Abbau der Tabuisierung des Stomas und des Darmkrebses. Sie unterstützt Initiativen zur Förderung der Ursachenforschung und der Prävention. Darüber hinaus besuchen Mitglieder der Selbsthilfegruppe unsere Patient*innen, bieten ihre Hilfe an und stehen gerade nach einer Operation mit Rat und Tat zur Seite.
Kontakt:
Selbsthilfegruppe Deutsche ILCO e.V., Region Bad Kreuznach
- Oliver Steffen
- Telefon: 0671/4831450
- E-Mail: pirschel@icloud.com
- Internetseite
Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.v. (AdP)
Der Arbeitskreis der Pankreatektomierten e. V. mit seinen über 1.550 Mitgliedern ist eine Selbsthilfeorganisation für alle Patientinnen und Patienten, bei denen ein Pankreaskarzinom oder eine andere Erkrankung der Bauchspeicheldrüse vorliegt oder vermutet wird.
Kontakt:
Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.v. (AdP)
- Michael Husmann
- Telefon: 06722/4633
- Internetseite
Stomaversorgung
In den Diakonie Kliniken Bad Kreuznach, Ringstraße, haben sie zwei Mal in der Woche die Möglichkeit, nach Vereinbarung, eine Stoma-sprechstunde in Anspruch zu nehmen. Im sechsten Stock (Raum 62.02. Station 6A) steht Ihnen in dieser Sprechstunde eine Pflegeexpertin im Bereich Stoma zur Verfügung.
Betroffene und Angehörige können sich hier über die allgemeinen Grundsätze der Stomapflege informieren und sich bei individuellen Problemen in der Stomapflege beraten lassen.
Gerade in der ersten Zeit nach der Neuanlage eines Stomas bestehen oft Unsicherheiten und ein erhöhter Beratungsbedarf. Aber auch bei Patienten die schon eine längere Zeit ein Stoma tragen, können Probleme und Fragen auftreten, die eine Beratung erforderlich machen.
Dann ist es hilfreich, wenn eine erfahrene Pflegeexpertin mit Ihnen gemeinsam Verbesserungsmöglichkeiten in der Versorgung bespricht. Auf Wunsch können dann weitere Hilfestellungen gegeben werden, wie zum Beispiel die häusliche Betreuung durch einen qualifizierten Nachversorger oder eine Gesprächsvermittlung mit Ärzten des Darmkrebszentrums Nahe. Gerne können wir auch den Kontakt zu Selbsthilfegruppen (ILCO, Stomawelt) herstellen.
Kontakt:
Stomatherapie und Stomasprechstunde
- Sekretariat Abteilung Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie
- Telefon: 0671/605-2670
- E-Mail: dk-viszeralchirurgie@kreuznacherdiakonie.de
aiutanda Therapiemanagement Deutschland GmbH
- Telefon: 0611/999430
- E-Mail: a.engels@atd-therapiemanagement.de
Diabetologie
Die Diagnose einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse wirft viele Fragen auf und bringt oft Veränderungen mit sich. Durch einen Tumor oder eine Operation kann das Gewebe des Organs Schaden nehmen oder entfernt werden. Da die Bauchspeicheldrüse wichtig für die Insulinproduktion ist, verändert sich dadurch häufig der Blutzuckerstoffwechsel. In unserem Pankreaskrebszentrum lassen wir Sie damit nicht allein. Spezialisten verschiedener Fachrichtungen arbeiten Hand in Hand, um Ihre Blutzuckerwerte vor und nach einer Operation bestmöglich einzustellen. Ein starker Partner an Ihrer Seite ist dabei unsere Diabetologie, die von der Deutschen Diabetes Gesellschaft zertifiziert ist. Ein erfahrenes Team aus Diabetologen, Diabetesberatern und Pflegekräften betreut Sie ganz individuell. Alle Mitarbeiter sind speziell auf die Besonderheiten bei Krebserkrankungen geschult. Unsere Behandlungs- und Schulungsabläufe richten sich streng nach den modernsten wissenschaftlichen Standards. Eine stabile Stoffwechsellage ist ein wichtiger Baustein für Ihre Genesung. Sie stärkt Ihre körperliche Kraft während der Krebstherapie. Zudem senkt sie das Risiko für Infektionen und Wundheilungsstörungen nach dem Eingriff. Wir begleiten Sie vor, während und nach Ihrem Aufenthalt, um Ihnen die größtmögliche Sicherheit und Lebensqualität zu schenken.
Kontakt:
Diabeteszentrum
- Mühlenstraße 39, 55543 Bad Kreuznach
- Telefon: 0671/372-1387
- Internetseite
Ernährungsberatung
Die Qualität der Ernährung hat einen großen Einfluss auf unseren Gesundheitszustand und unser Wohlbefinden. Die Ernährungstherapie wendet sich an Menschen, die wegen einer ernährungsabhängigen Erkrankung oder krankheitsbedingten Ernährungsproblemen eine individuelle Anleitung benötigen. Besonders nach schwerer Krankheit und Operation ist für eine rasche Genesung eine bedarfsgerechte Ernährung eine grundlegende Voraussetzung. Unser Ziel ist es, durch qualifizierte Ernährungsberatung/-therapie die optimale Nährstoffversorgung unserer Patienten und Patientinnen sicherzustellen. In unserem Darmzentrum werden Darmkrebspatient*innen und Stomaträger*innen bei Verdauungsstörungen, und einer einseitigen Ernährung oder einer drohenden Mangelernährung vorzubeugen, entsprechend den aktuellen Therapiemaßnahmen beraten. Die Ernährungsberatung kann auch gemeinsam für Patient*innen und Familienmitglieder durchgeführt werden. Es werden Möglichkeiten gesunder und ausgewogener Ernährung für den Alltag zu Hause aufgezeigt und damit die Umstellung der Lebensgewohnheiten erleichtert. Auch bei speziellen Problemen wie zum Beispiel bei Begleiterscheinungen im Verlauf der stationären Krebstherapie steht Ihnen eine beratende Person zur Verfügung.
In unserem Krankenhaus werden Sie von der Ernährungswissenschaftlerin Verena Romeis zu allen Fragen, die Ihre Ernährung betreffen, beraten. Sie ist eine vom Verband der Oecotrophologen (VDOE) zertifizierte Ernährungsberaterin. Über Ihren stationären Aufenthalt hinaus ist es möglich, dass Sie ernährungstherapeutisch weiterbetreut werden.
Kontakt:
Mühlenstraße: Verena Romeis
- Telefon: 0671/372-1387
- Mühlenstraße 37, 55543 Bad Kreuznach
E-Mail: info@eb-romeis.de
Ringstraße: Mareike Steinbach
- Telefon: 0671/ 605-8317
- Ringstraße 64, 55543 Bad Kreuznach
- E-Mail: bk-diaet@kreuznacherdiakonie.de
Hospizarbeit
Das Darmzentrum Nahe arbeitet mit dem "Eugenie Michels Hospiz" der Stiftung kreuznacher diakonie und dem "Christlichen ambulanten Hospizdienst an der Nahe" des Caritasverbandes zusammen.
Der ambulante Hospizdienst begleitet Schwerkranke und sterbende Menschen in ihrer gewohnten Umgebung oder während des Aufenthaltes im Krankenhaus.
Im Eugenie Michels Hospiz finden Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung ein neues Zuhause für die letzten Wochen und Monate ihres Lebens.
In allen Bereichen ist es Ziel der Hospizarbeit, Beistand anzubieten und ein Sterben in Würde zu ermöglichen. Auch die Familienmitglieder erfahren Begleitung und Unterstützung, um ihnen das Abschiednehmen von einem geliebten Menschen zu erleichtern.
Kontakt:
Eugenie Michels Hospiz
- Tobias Gotre
- Telefon: 0671/605-3150
- E-Mail: tobias.gotre@kreuznacherdiakonie.de
- Internetseite
Christlicher ambulanter Hospizdienst an der Nahe
- Victoria Müller–Ensel
- Telefon: 0671/83828-35
- E-Mail: Bad-Kreuznach@caritas-rhn.de
- Internetseite
Humangenetik
Das Darmkrebszentrum Nahe kooperiert im Bereich Humangenetik mit dem MVZ der Universitätsmedizin Mainz (Fachgebiet Humangenetik). Die hier tätigen Ärzt*innen verfügen über langjährige Erfahrungen zur Beratung von familiären Krebserkrankungen. Zum Leistungsumfang des Instituts gehören neben der humangenetischen Beratung die Zytogenetik, die molekulare Zytogenetik (FISH-Diagnostik), die Molekulargenetik und die Onkogenetik.
Wenn Sie befürchten, ein erhöhtes Krebsrisiko zu haben, da in Ihrer Familie vermehrt Tumorerkrankungen aufgetreten sind, können Sie die Leistungen des Instituts nach Überweisung Ihrer Hauspraxis oder einer ärztlichen Fachkraft in Anspruch nehmen. In einer umfassenden, individuellen genetischen Beratung werden vererbbare Ursachen und Folgen Ihrer Krebserkrankung analysiert. Dies geschieht auf der Basis Ihrer eigenen Befunde sowie der Erkrankungen von Familienangehörigen sowie durch möglichst umfassende Informationen zur Familiengeschichte.
In ausführlicher Beratung schätzen die ärztlichen Fachkräfte die genetischen Risiken der Erkrankung ab, sie stellen die Diagnosemöglichkeiten vor und unterstützen ratsuchende Personen bei der Entscheidung, ob und wie sie diese nutzen möchte. Die Beratung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Ärzt*innen des Darmzentrums.
Kontakt:
MVZ der Universität Mainz, Fachgebiet Humangenetik
- Fachgebiet Humangenetik
- Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz
- Telefon: 06131/17-3871
- Internetseite
Stationäre Nachsorge und Rehabilitation
Nach der Behandlung und Therapie der Krebserkrankung bietet die Nahetal-Klinik als Kooperationspartner des Darmkrebszentrums Nahe den Patient*innen ideale Bedingungen für die stationäre oder auch teilstationäre Anschlussheilbehandlung in Wohnortnähe. Alle Rehamaßnahmen und sämtliche Behandlungsangebote in der Nahetalklinik sind speziell auf die onkologische Nachsorge abgestimmt und beruhen auf einem ganzheitlichen Behandlungskonzept. Dies bedeutet, dass die medizinische Betreuung mit diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen abgestimmt wird, um die Lebensqualität der Patient*innen zu steigern.
Die Behandlung von Darmkrebspatient*innen gehört dabei zu den Schwerpunkten der Nahetalklinik. Gastroenterologische Untersuchungen, Ernährungsberatung und Stomaberatung sind nur einige der speziellen Angebote für diese Patient*innen. Der jeweils individuelle Therapieplan wird von dem ärztlichen Personal der verschiedenen Fachrichtungen gemeinsam erstellt und bei der Behandlung von Therapeut*innen und Psycholog*innen in der Klinik umgesetzt.
Kontakt:
Rehabilitationsklinik Nahetal Bad Kreuznach
- Dr. Timo Schmitt, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie
- Dr. Dorothee Mansmann, Fachärztin für Onkologie
- Telefon: 0671/375-0
- Burgweg 14, 55543 Bad Kreuznach
- E-Mail: nahetal@hamm-kliniken.de
- Internetseite
Internistische Praxen
Ein wichtiges Anliegen des Darmkrebszentrums Nahe ist die Verzahnung von ambulantem und stationärem Bereich, um eine optimale Betreuung der Patient*innen zu jedem Zeitpunkt der Behandlung zu gewährleisten. Deshalb gehören dem Darmzentrum Nahe mit der internistischen Praxisgemeinschaft Dr. Volker Werner und Dr. Peter Krause sowie der Praxis von Dr. Kurt Eckes zwei Fachpraxen an, die insbesondere in der endoskopischen Diagnostik und somit auch der Darmkrebsvorsorge, der Diagnose von Darmkrebserkrankungen und später bei der Nachsorge spezialisiert und hochkompetent sind.
Schwerpunkte beider Praxen sind unter anderem die Durchführung von endoskopischen Untersuchungen. Diese umfassen die Gastroskopie, Koloskopie, Rektoskopie und Proktoskopie. Durch die hochmodernen Endoskope und das spezialisierte Fachwissen der Mediziner*innen ist eine optimale Betreuung von Patient*innen gewährleistet.
Kontakt:
Internistische Praxisgemeinschaft
Dr. Volker Werner
Telefon: 0671/48 35 661
Internistische Praxis
Dr. Kurt Eckes
Telefon: 0671/89 66 99-0
Pathologie
Sämtliche Gewebeproben, die den Patient*innen entweder im Verlauf der Untersuchungen oder während einer Operation entnommen wurden, werden unmittelbar danach im Institut für Pathologie untersucht.
Die ärztlichen Fachkräfte für Pathologie gehören zu den externen Kooperationsbeteiligten des Darmkrebszentrums Nahe. Die Ergebnisse der Pathologie sind eine wichtige Grundlage für die nachfolgende Therapie. Diese wird schließlich auf die spezifischen Eigenschaften der Erkrankung sowie die persönliche Situation der Patient*innen individuell abgestimmt.
Kontakt:
Institut für Pathologie Bad Kreuznach GbR
- Dr. Per Knöß
- Telefon: 0671/73031
- E-Mail: info@patho-bk.de
- Internetseite
UCT Mainz und Zentrum für personalisierte Onkologie
Jede Krebserkrankung verläuft anders. Deshalb arbeiten im Universitären Centrum für Tumorerkrankungen (UCT Mainz) Experten aller Fachrichtungen Hand in Hand zusammen, um Patienten bestmöglich zu versorgen.
Um auch bei fortschreitenden, seltenen oder schwer behandelbaren Krebsarten zu helfen, wurde 2023 das Zentrum für Personalisierte Onkologie (ZPO) Mainz gegründet. Hier untersuchen Spezialisten die genetischen Besonderheiten des Tumors im Labor. Die Ergebnisse werden anschließend in einer Expertenrunde – dem Board für Personalisierte Onkologie – besprochen, um eine genau auf den Patienten zugeschnittene Therapie zu finden.
Durch eine enge Partnerschaft nutzt auch das regionale Darmkrebszentrum Nahe dieses spezialisierte Molekulare Tumorboard für seine Patienten.
Kontakt:
Universitäres Zentrum für Tumorerkrankungen Mainz (UCT Mainz)
- Telefon: (06131) 17-7574
- E-Mail: ambulanz@unimedizin-mainz.de
- Internetseite
Im Notfall
Verhalten im Notfall, bei Komplikationen oder bei dringenden Fragen außerhalb der Sprechzeiten:
Während der normalen Sprechzeiten wenden Sie sich bitte an den zuständigen Kooperationsbeteiligten, dessen Kontaktdaten Sie in diesem Ordner oder auf der Internetseite finden. Sollten außerhalb der Sprechzeiten ein Notfall, eine Komplikation oder eine dringende Frage auftreten, so werden Sie über folgende Telefonnummern mit dem zuständigen diensthabenden ärztlichen Fachpersonal verbunden, dabei werden alle erforderlichen Maßnahmen mit Ihnen besprochen:
Kontakt:
Diakonie Kliniken Bad Kreuznach, Mühlenstraße
- Mühlenstraße 39, 55543 Bad Kreuznach
- Telefon: 0671/372-1275
Diakonie Kliniken Bad Kreuznach, Ringstraße
- Ringstraße 64, 55543 Bad Kreuznach
- Telefon: 0671/605-2026
Rezeption
Diakonie Kliniken Bad Kreuznach, Mühlenstraße
- Mühlenstraße 39, 55543 Bad Kreuznach
- Telefon: 0671/372-0
Diakonie Kliniken Bad Kreuznach, Ringstraße
- Ringstraße 64, 55543 Bad Kreuznach
- Telefon: 0671/605-0
Studien
Um Darmkrebs noch besser bekämpfen zu können als bisher, gibt es zahlreiche Forschungsvorhaben zur Verbesserung der Therapie. Auch das Darmkrebszentrum Nahe beteiligt sich an solchen Studien, welche den Grundsätzen des "good clinical practise" entsprechen. Alle Studien, die in den Zentren durchgeführt werden, haben ein gültiges Ethikvotum.
Neben einer Study Nurse, sind im Darmkrebszentrumzentrum Nahe mehrere Prüfärzt*innen vorhanden. Diese gewährleisten die ordnungsgerechte Durchführung der Studien.
So tragen wir unseren Teil dazu bei, effektivere Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Wenn Sie sich für das Thema „Studien" interessieren, sprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden ärztlichen Fachpersonal oder informieren Sie sich hier
Wir beraten Sie gerne!
Kontakt:
Diakonie Kliniken Bad Kreuznach
Study Nurse Christina Harvey
Telefon: 0671/372-1626
Fax: 0671/372-1627
E-Mail: christina.harvey@kreuznacherdiakonie.de